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	<title>Franka H - GrünBau gGmbH</title>
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	<description>Mehr als nur ein Arbeitsplatz</description>
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	<title>Franka H - GrünBau gGmbH</title>
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	<item>
		<title>Vorarbeiter*in in Voll-/Teilzeit gesucht (m/w/d)</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/vorarbeiterin-in-voll-teilzeit-gesucht-m-w-d/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 07:43:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Für unser Projekt Jobwinner Dortmund (→ Zeitungsbericht &#38; Projektbeschreibung) suchen wir ab sofort Unterstützung in Teilzeit oder Vollzeit an unserem Standort in der Dortmunder Nordstadt. Die GrünBau gGmbH unterstützt und fördert Menschen in vielfältigen Projekten bei der Gestaltung ihres Lebensweges. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs‑, Qualifizierungs- und Coachingansatz, der die individuellen Bedarfe der Menschen ... <a title="Vorarbeiter*in in Voll-/Teilzeit gesucht (m/w/d)" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/vorarbeiterin-in-voll-teilzeit-gesucht-m-w-d/" aria-label="Mehr Informationen über Vorarbeiter*in in Voll-/Teilzeit gesucht (m/w/d)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für unser Projekt <strong>Jobwinner Dortmund</strong> (→ <a href="https://www.nordstadtblogger.de/hilfe-fuer-besonders-belastete-jugendliche-das-projekt-jobwinner-soll-ausgeweitet-werden/">Zeitungsbericht</a> &amp; <a href="https://gruenbau-dortmund.de/angebote/schulbezogene-angebote/#jobwinner">Projektbeschreibung</a>) suchen wir <strong>ab sofort</strong> Unterstützung in <strong>Teilzeit oder Vollzeit</strong> an unserem Standort in der Dortmunder Nordstadt.</p>
<p>Die <strong>GrünBau gGmbH </strong>unterstützt und fördert Menschen in vielfältigen Projekten bei der Gestaltung ihres Lebensweges. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs‑, Qualifizierungs- und Coachingansatz, der die individuellen Bedarfe der Menschen berücksichtigt und so die Möglichkeiten zur Teilhabe in allen relevanten Gesellschafts- und Lebensbereichen fördert.<br>
Mehr zu uns und unserer Arbeitsweise auf <a href="http://www.gruenbau-dortmund">www.gruenbau-dortmund</a>.de oder <a href="https://www.instagram.com/gruenbau_dortmund/?hl=de">Instagram</a>.</p>
<h3><strong>Deine Aufgaben:</strong></h3>
<ul>
<li>Beaufsichtigung und praktische Anleitung einer Gruppe von (neuzugewanderten) jungen Menschen bis 26 Jahren in prekären Lebenslagen bei Arbeitseinsätzen</li>
<li>Planung, Organisation und aktive Begleitung der niedrigschwelligen Arbeitseinsätze im Stadtgebiet, z. B Blumen gießen, Grünflächenreinigung, handwerkliche Tätigkeiten wie Möbel montieren, Räumarbeiten, Mal- und Lackierarbeiten etc.</li>
<li>Dienstaufsicht der Teilnehmenden, u.a. Dokumentation der Anwesenheit und Leistungsbewertung</li>
<li>Zusammenarbeit mit Sozialarbeiter*innen zur schrittweisen Stabilisierung der Teilnehmenden</li>
<li>Achtung der Arbeitssicherheit und Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen</li>
<li>je nach Sprachkenntnissen Sprachmittlung im Rahmen von Sozial- und Berufsberatungen, Workshops o.ä.</li>
<li>(vereinzelt) Begleitung zu Netzwerktreffen und Informationsveranstaltungen</li>
<li>Verantwortung für Arbeitsmaterialien</li>
</ul>
<h3><strong>Das bringst du vorzugsweise mit:</strong></h3>
<p><em>Wir freuen uns über deine Bewerbung, auch wenn du nur einen Teil der Voraussetzungen erfüllst!</em></p>
<ul>
<li>Interesse an der Arbeit mit prekär lebenden jungen Menschen</li>
<li>Offener, motivierender und wertschätzender Umgang der Zielgruppe</li>
<li>Bereitschaft zur wetterunabhängigen Arbeit im Freien</li>
<li>Erfahrung/Interesse im Bereich handwerklicher Arbeit</li>
<li>Gute Deutschkenntnisse (sowohl mündlich als auch schriftlich)</li>
<li>Fremdsprachenkenntnisse (bevorzugt englisch, rumänisch, spanisch)</li>
<li>Erste Erfahrungen mit der Zielgruppe prekär lebender junger Menschen</li>
</ul>
<h3><strong>Das bieten wir dir:</strong></h3>
<ul>
<li>Interessante und abwechslungsreiche Projektarbeit in einem dynamischen und motivierten Team</li>
<li>Gestaltungsspielraum und flache Hierarchien</li>
<li>Subventioniertes Jobticket</li>
<li>Jobrad ab dem 7. Beschäftigungsmonat</li>
<li>31 Tage Jahresurlaub bei einer 5‑Tage-Woche plus zwei freie Tage (24.12. &amp; 31.12.)</li>
<li>Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen</li>
<li>Konfessionelle, weltanschauliche und parteipolitische Unabhängigkeit &amp; Engagement gegen Rechts</li>
</ul>
<p><em>Wir freuen uns ausdrücklich über alle Bewerbungen – unabhängig von Nationalität, kultureller und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.</em></p>
<p><em>Bitte sende deine <strong>Bewerbungsunterlagen per Mail</strong> an:</em></p>
<p><a href="mailto:tpaschke@gruenbau-dortmund.de">tpaschke@gruenbau-dortmund.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anerkennungspraktikant*in, Erzieher*in im Anerkennungsjahr (m/w/d)  in Teil- oder Vollzeit gesucht</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/anerkennungspraktikantin-erzieherin-im-anerkennungsjahr-m-w-d-in-teil-oder-vollzeit-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:03:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenangebote]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gruenbau-dortmund.de/?p=4739</guid>

					<description><![CDATA[Für den Neuen Lernort Scharnhorst suchen wir ab dem 01.09.2026 eine:n Anerkennungspraktikant:in, Erzieher:in im Anerkennungsjahr (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit für unsere Angebote mit Kindern im Grundschulalter. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Fördermaßnahme zur Prävention von Schulabsentismus in Kleingruppen von bis zu zehn Kindern täglich. Die GrünBau gGmbH unterstützt und fördert Menschen ... <a title="Anerkennungspraktikant*in, Erzieher*in im Anerkennungsjahr (m/w/d)  in Teil- oder Vollzeit gesucht" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/anerkennungspraktikantin-erzieherin-im-anerkennungsjahr-m-w-d-in-teil-oder-vollzeit-gesucht/" aria-label="Mehr Informationen über Anerkennungspraktikant*in, Erzieher*in im Anerkennungsjahr (m/w/d)  in Teil- oder Vollzeit gesucht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Neuen Lernort Scharnhorst suchen wir <strong>ab dem 01.09.2026 </strong>eine:n Anerkennungspraktikant:in<strong>, </strong><strong>Erzieher:in im Anerkennungsjahr (m/w/d)</strong> in Voll- oder Teilzeit für unsere Angebote mit Kindern im Grundschulalter. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Fördermaßnahme zur Prävention von Schulabsentismus in Kleingruppen von bis zu zehn Kindern täglich.</p>
<p>Die <strong>GrünBau gGmbH </strong>unterstützt und fördert Menschen in vielfältigen Projekten bei der Gestaltung ihres Lebensweges. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs‑, Qualifizierungs- und Coachingansatz, der die individuellen Bedarfe der Menschen berücksichtigt und so die Möglichkeiten zur Teilhabe in allen relevanten Gesellschafts- und Lebensbereichen fördert.</p>
<p>Mehr zu uns und unserer Arbeitsweise auf <a href="http://www.gruenbau-dortmund.de">www.gruenbau-dortmund.de</a> oder <a href="https://www.instagram.com/gruenbau_dortmund/?hl=de">Instagram</a>.</p>
<h3><strong>Deine Aufgaben:</strong></h3>
<ul>
<li>Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtbezirk Dortmund Scharnhorst</li>
<li>Förderung und Begleitung von Kindern mit einem besonderen Bedarf an Aufmerksamkeit, Zuwendung und Unterstützung in einem geschützten Rahmen</li>
<li>Entwicklung/Ausgestaltung des pädagogischen Angebots vor Ort</li>
<li>Kommunikation und Austausch mit Schulen und Eltern</li>
<li>Vorbereitung und Durchführung von thematischen Workshops</li>
<li>Aktive Teilnahme an Teamreflexion, ‑sitzungen, ‑tagen sowie Supervision</li>
<li>Dokumentation der Arbeit zur Entwicklung der einzelnen Kinder sowie des Projekts an sich</li>
</ul>
<h3><strong>Das bringst Du vorzugsweise mit:</strong></h3>
<p><em>Wir freuen uns über deine Bewerbung, auch wenn du nur einen Teil der Voraussetzungen erfüllst!</em></p>
<ul>
<li>Eine abgeschlossene schulische Erzieher:innen-Ausbildung oder eine Zulassung zum Anerkennungsjahr oder Vergleichbares</li>
<li>Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit der Alters- bzw. Zielgruppe</li>
<li>Sehr gute kommunikative und kooperative Fähigkeiten</li>
<li>eine einfühlsame Persönlichkeit mit innerer Stärke und einem guten Gespür für sich selbst und andere</li>
<li>Körperliche Fitness und Bewegungsfreude</li>
<li>Eigenverantwortliche Arbeitsweise mit Begeisterung und Offenheit für Neues</li>
<li>Sprachniveau Deutsch mindestens C1</li>
<li>Führerschein Klasse B und Bereitschaft Kinder in einem PKW zu transportieren</li>
<li>Identifikation mit den Grundwerten von GrünBau &amp; Bereitschaft zur Einarbeitung in unser Kinderschutz-Konzept</li>
</ul>
<h3><strong>Das bieten wir:</strong></h3>
<ul>
<li>Ein interessantes, abwechslungsreiches und innovatives Projekt mit Entwicklungsmöglichkeiten</li>
<li>Abwechslungsreiche Arbeit in einem multiprofessionellen und diversen Team und einem kollegialen und diskriminierungssensiblen Arbeitsklima</li>
<li>Regelmäßige Reflexionsgespräche mit deiner Praxisanleitung zur Weiterentwicklung deiner pädagogischen Fähigkeiten</li>
<li>Deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung liegt uns am Herzen – deshalb unterstützen wir Dich mit Fortbildungen und Schulungen.</li>
<li>Faire Vergütung: Neben einer fairen Vergütung bieten wir dir attraktive Zusatzleistungen wie Jobrad ab dem 7. Beschäftigungsmonat, Zuschuss zum Jobticket, 30 Tage Jahresurlaub bei einer 5‑Tage-Woche plus zwei Tage (24.12. &amp; 31.12.), Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen, …</li>
<li>Klare Haltung: Wir sind konfessionell, weltanschaulich &amp; parteipolitisch unabhängig und engagieren uns gegen Rechts.</li>
</ul>
<p><em>Wir freuen uns ausdrücklich über alle Bewerbungen – unabhängig von Nationalität, kultureller und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.</em></p>
<p><strong>Bitte sende Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen gerne ohne Foto per Mail an:</strong></p>
<p><strong>Lucia Danieleit</strong> (<a href="mailto:ldanieleit@gruenbau-dortmund.de">ldanieleit@gruenbau-dortmund.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hinweis: bei einer elektronischen Übermittlung ist das Risiko nicht ausgeschlossen, dass Unbeteiligte die Nachrichten mitlesen oder gar verfälschen. Alternativ kannst du dich auch gerne schriftlich bewerben. Weitere Infos findest du auf unserer </em><a href="https://gruenbau-dortmund.de/datenschutzerklaerung/"><em>Homepage</em></a><em> (s. Punkt 20).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pädagogische Gruppenunterstützungskraft (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit gesucht</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/paedagogische-gruppenunterstuetzungskraft-m-w-d-in-teil-oder-vollzeit-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenangebote]]></category>
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					<description><![CDATA[Für den Neuen Lernort Scharnhorst suchen wir ab dem 01.09.2026 ein:e pädagogische Gruppenunterstützungskraft (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit für unsere Angebote mit Kindern im Grundschulalter. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Fördermaßnahme zur Prävention von Schulabsentismus in Kleingruppen von bis zu zehn Kindern täglich. Die GrünBau gGmbH unterstützt und fördert Menschen in vielfältigen ... <a title="Pädagogische Gruppenunterstützungskraft (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit gesucht" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/paedagogische-gruppenunterstuetzungskraft-m-w-d-in-teil-oder-vollzeit-gesucht/" aria-label="Mehr Informationen über Pädagogische Gruppenunterstützungskraft (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit gesucht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Neuen Lernort Scharnhorst suchen wir <strong>ab dem 01.09.2026 </strong>ein:e<strong> pädagogische </strong>Gruppenunterstützungskraft (m/w/d) <strong>in Teil- oder Vollzeit </strong>für unsere Angebote mit Kindern im Grundschulalter. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Fördermaßnahme zur Prävention von Schulabsentismus in Kleingruppen von bis zu zehn Kindern täglich.</p>
<p>Die <strong>GrünBau gGmbH </strong>unterstützt und fördert Menschen in vielfältigen Projekten bei der Gestaltung ihres Lebensweges. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Beratungs‑, Qualifizierungs- und Coachingansatz, der die individuellen Bedarfe der Menschen berücksichtigt und so die Möglichkeiten zur Teilhabe in allen relevanten Gesellschafts- und Lebensbereichen fördert.</p>
<p>Mehr zu uns und unserer Arbeitsweise auf <a href="http://www.gruenbau-dortmund.de">www.gruenbau-dortmund.de</a> oder<a href="https://www.instagram.com/gruenbau_dortmund/?hl=de"> Instagram</a>.</p>
<h3><strong>Deine Aufgaben:</strong></h3>
<ul>
<li>Begleitung der Fachkräfte bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet Dortmund-Scharnhorst</li>
<li>Wenn Erfahrung im Betreuungsbereich vorliegt, ggf. Durchführung von kleineren Aktionen</li>
<li>Begleitung der Fachkräfte bei der Förderung und Begleitung von Kindern mit einem besonderen Bedarf an Aufmerksamkeit, Zuwendung und Unterstützung in einem geschützten Rahmen</li>
<li>Aktive Teilnahme an Teamreflexion, ‑sitzungen, ‑tagen sowie Supervision</li>
<li>Erledigung von/Unterstützung bei Wocheneinkäufen und anderen Anschaffungen</li>
<li>Unterstützung bei der Abholung und Transporte der Kinder</li>
<li>Vor- und Nachbereitung der Räumlichkeiten und des Materials für pädagogische Angebote</li>
<li>Instandhaltung der Räumlichkeiten und Materialien</li>
</ul>
<h3><strong>Das bringst Du vorzugsweise mit:</strong></h3>
<p><em>Wir freuen uns über deine Bewerbung, auch wenn du nur einen Teil der Voraussetzungen erfüllst!</em></p>
<ul>
<li>Freude und Interesse an der Arbeit im sozialen/pädagogischen Bereich</li>
<li>Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit der Alters- bzw. Zielgruppe</li>
<li>Sehr gute kommunikative und kooperative Fähigkeiten</li>
<li>eine einfühlsame Persönlichkeit mit innerer Stärke und einem guten Gespür für sich selbst und andere</li>
<li>Körperliche Fitness und Bewegungsfreude</li>
<li>Eigenverantwortliche Arbeitsweise mit Begeisterung und Offenheit für Neues</li>
<li>Sprachniveau Deutsch mindestens C1</li>
<li>Führerschein Klasse B (manuelle Schaltung) und Bereitschaft Kinder in einem PKW zu transportieren</li>
<li>Identifikation mit den Grundwerten von GrünBau &amp; Bereitschaft zur Einarbeitung in unser Kinderschutz-Konzept</li>
</ul>
<h3><strong>Das bieten wir:</strong></h3>
<ul>
<li>Ein interessantes, abwechslungsreiches und innovatives Projekt mit Entwicklungsmöglichkeiten</li>
<li>Abwechslungsreiche Arbeit in einem multiprofessionellen und diversen Team und einem kollegialen und diskriminierungssensiblen Arbeitsklima</li>
<li>Regelmäßige Reflexionsgespräche mit deiner Praxisanleitung zur Weiterentwicklung deiner pädagogischen Fähigkeiten</li>
<li>Deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung liegt uns am Herzen – deshalb unterstützen wir Dich mit Fortbildungen und Schulungen.</li>
<li>Faire Vergütung: Neben einer fairen Vergütung bieten wir dir attraktive Zusatzleistungen wie Jobrad ab dem 7. Beschäftigungsmonat, Zuschuss zum Jobticket, 30 Tage Jahresurlaub bei einer 5‑Tage-Woche plus zwei Tage (24.12. &amp; 31.12.), Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen, …</li>
<li>Klare Haltung: Wir sind konfessionell, weltanschaulich &amp; parteipolitisch unabhängig und engagieren uns gegen Rechts.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wir freuen uns ausdrücklich über alle Bewerbungen – unabhängig von Nationalität, kultureller und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.</em></p>
<p><strong>Bitte sende Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen gerne ohne Foto per Mail an:</strong></p>
<p><strong>Lucia Danieleit</strong> (<a href="mailto:ldanieleit@gruenbau-dortmund.de">ldanieleit@gruenbau-dortmund.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hinweis: bei einer elektronischen Übermittlung ist das Risiko nicht ausgeschlossen, dass Unbeteiligte die Nachrichten mitlesen oder gar verfälschen. Alternativ kannst du dich auch gerne schriftlich bewerben. Weitere Infos findest du auf unserer </em><a href="https://gruenbau-dortmund.de/datenschutzerklaerung/"><em>Homepage</em></a><em> (s. Punkt 20).</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Soziale Kürzungen stoppen – Teilhabe erhalten</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/soziale-kuerzungen-stoppen-teilhabe-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Veröffentlichung des internen Arbeitspapiers von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden durch den Paritätischen verdeutlicht einmal mehr die hohe Brisanz des fortschreitenden Abbaus eines hart erkämpften und in weiten Teilen der Gesellschaft geschätzten Sozialstaates. Die geplanten und bereits umgesetzten Kürzungen greifen tief in soziale Sicherungssysteme ein. Bereits im vergangenen Jahr kam es im Bundeshaushalt zu ... <a title="Soziale Kürzungen stoppen – Teilhabe erhalten" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/soziale-kuerzungen-stoppen-teilhabe-erhalten/" aria-label="Mehr Informationen über Soziale Kürzungen stoppen – Teilhabe erhalten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veröffentlichung des internen Arbeitspapiers von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden durch den Paritätischen verdeutlicht einmal mehr die hohe Brisanz des fortschreitenden Abbaus eines hart erkämpften und in weiten Teilen der Gesellschaft geschätzten Sozialstaates. Die geplanten und bereits umgesetzten Kürzungen greifen tief in soziale Sicherungssysteme ein.</p>
<p>Bereits im vergangenen Jahr kam es im Bundeshaushalt zu gravierenden Einschnitten im sozialen Bereich. Besonders betroffen waren die Bereiche Migration und Teilhabe sowie Maßnahmen der Jobcenter, deren Eingliederungstitel stark gekürzt wurden. Diese Einsparungen haben konkrete Folgen: Sprach- und Integrationskurse werden abgebaut, psychosoziale Unterstützungsangebote für teilweise schwer traumatisierte Menschen eingeschränkt und lange Wartezeiten auf dringend benötigte Hilfen verlängert. Dies verzögert nicht nur Integrationsprozesse, sondern schränkt Bildungszugänge massiv ein, hebelt die Freiheit der Berufswahl aus und führt durch Zwangsvermittlungen zu einer Einschränkung individueller Entwicklungsmöglichkeiten.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern diese Entscheidungen mit dem in Art.&nbsp;2 GG verankerten Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie dem grundlegenden Menschenrecht auf Bildung vereinbar sind. Bildung wird zunehmend als Kostenfaktor behandelt – statt als gesellschaftliche Investition.</p>
<p>Die aktuell diskutierten Einsparvorschläge von derzeit rund acht Milliarden Euro in der Kinder‑, Jugend- und Eingliederungshilfe unterstreichen diesen Kurs. Politische Entscheidungen orientieren sich primär an kurzfristigen Zahlen und Einsparlogiken– und nicht an den Lebensrealitäten der Menschen, die unmittelbar von den Gesetzesänderungen betroffen sind. Die politische Debatte kreist dabei immer wieder um das Schlagwort der „Eingliederung in den Arbeitsmarkt“. Gleichzeitig bleibt unbeantwortet, wie eine gelingende Integration erfolgen soll, wenn Schulbegleitungen gestrichen, Betreuungsangebote reduziert und Sprachkurse weiter zurückgefahren werden.</p>
<p>Der Arbeitsmarkt weist insbesondere in Bereichen Engpässe auf, die Ausbildung, Sprachkompetenz und Qualifikation voraussetzen. Gleichzeitig werden genau diese Qualifizierungswege massiv eingeschränkt, wodurch der Zugang zu nachhaltiger und menschenwürdiger Beschäftigung weiter erschwert wird. Gefördert wird stattdessen vor allem der Einstieg in prekäre, unqualifizierte Beschäftigungsverhältnisse mit unsicheren Perspektiven. Von stabilen und langfristigen Zukunftsaussichten im Arbeitsleben kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein. Vielmehr entsteht der Eindruck, es sollten kurzfristig Quoten erfüllt und Einsparerfolge dargestellt werden – ein Ansatz, der langfristig weder sozial noch ökonomisch tragfähig ist.</p>
<p>Zudem werden gerade auch im sozialen Bereich selbst qualifizierte Fachstellen abgebaut oder nicht nachbesetzt. Damit geht wertvolles Wissen verloren, das jedoch für eine gelingende Qualifizierung und Stabilisierung von Menschen in prekären Lebenslagen unverzichtbar ist. Der Stellenabbau in diesem Bereich steht also aus zweifacher Perspektive in einem eklatanten Widerspruch zu dem vielfach beschworenen Ziel nachhaltiger Arbeitsmarktintegration.</p>
<p>Ziel sozialstaatlicher Politik muss es jedoch sein, langfristige Perspektiven, Motivation und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Dazu braucht es sichere, existenzsichernde und fair bezahlte Arbeit. Junge Menschen müssen in ihrer Resilienz, Selbstwirksamkeit und Autonomie gestärkt werden, um ihr Leben eigenständig gestalten zu können. Es bleibt fraglich, wie diese Fähigkeiten entwickelt werden sollen, wenn Bildungszugänge beschnitten und finanzielle Sicherheit weiter ausgehöhlt werden.</p>
<p>Besonders alarmierend sind die Einschnitte bei Projekten im Rahmen von „Demokratie leben!“ sowie bei Angeboten nach § 41a SGB VIII. Diese Projekte leisten einen zentralen Beitrag zur Aufklärung über Rechte, zur politischen Bildung und zur Stärkung demokratischer Teilhabe. Insbesondere für junge Menschen und marginalisierte Gruppen, deren Stimmen ohnehin zu selten gehört werden, sind solche Projekte ein unverzichtbarer Anker zur aktiven politischen Teilhabe. Angesichts der aktuellen politischen Lage und der zunehmenden Fragilität der demokratischen Grundordnung muss dieser Sparkurs dringend hinterfragt und gestoppt werden.</p>
<p>Letztlich steht eine grundlegende Frage im Raum: Welches Menschenbild wollen wir vertreten? Wollen wir mündige, selbstbestimmte und demokratisch handlungsfähige Menschen fördern – oder ein System etablieren, das Anpassung, Schweigen und das bloße Befolgen von Vorgaben belohnt?</p>
<p>Die sozialen Errungenschaften und Freiheiten der vergangenen Jahrzehnte dürfen nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Sie stehen zunehmend unter Druck – durch kurzfristige wirtschaftliche Interessen und den wachsenden Einfluss rechter Akteur: innen. Diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten, ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern eine demokratische Verpflichtung.</p>
<p>GrünBau fordert daher den sofortigen Stopp der geplanten Kürzungen im sozialen Bereich sowie eine verlässliche, langfristige Finanzierung sozialer Infrastruktur.<br>
Insbesondere Bildungs‑, Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote müssen als gesellschaftliche Investition anerkannt und ausgebaut werden. Nachhaltige Arbeitsmarktintegration kann nur gelingen, wenn Menschen Zeit, Förderung und stabile Rahmenbedingungen erhalten. Kurzfristige Einsparlogiken dürfen nicht über dem Schutz von Teilhabe, guter Arbeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt gestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorfall beim Karneval 2026: Roma‑Community fordert Konsequenzen und Dialog - Statement von Hassan Adzaj</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/vorfall-beim-karneval-2026-roma-community-fordert-konsequenzen-und-dialog-statement-von-hassan-adzaj/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 10:06:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gruenbau-dortmund.de/?p=4568</guid>

					<description><![CDATA[Am 16.02.2026 kam es im Rahmen des Dortmunder Karnevals zu antiziganistischen Vorfällen. Auslöser war ein von der Theater- und Karnevalsgesellschaft „Deutsche Bühne 1878“ gestalteter Motivwagen, der mit der Aufschrift „Früher Zigeuner-Schnitzel mit Stolz – heute veganer Paprikaklops aus Bohnenrotz“ durch die Straßen zog. Hassan Adzaj, selbst Rom und Vorstandsvorsitzender von Romano Than, wollte eigentlich gemeinsam ... <a title="Vorfall beim Karneval 2026: Roma‑Community fordert Konsequenzen und Dialog - Statement von Hassan Adzaj" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/vorfall-beim-karneval-2026-roma-community-fordert-konsequenzen-und-dialog-statement-von-hassan-adzaj/" aria-label="Mehr Informationen über Vorfall beim Karneval 2026: Roma‑Community fordert Konsequenzen und Dialog - Statement von Hassan Adzaj">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16.02.2026 kam es im Rahmen des Dortmunder Karnevals zu antiziganistischen Vorfällen. Auslöser war ein von der Theater- und Karnevalsgesellschaft „Deutsche Bühne 1878“ gestalteter Motivwagen, der mit der Aufschrift „Früher Zigeuner-Schnitzel mit Stolz – heute veganer Paprikaklops aus Bohnenrotz“ durch die Straßen zog.</p>
<p>Hassan Adzaj, selbst Rom und Vorstandsvorsitzender von <em>Romano Than</em>, wollte eigentlich gemeinsam mit seiner Kollegin und 2. Vorsitzenden Elena sowie rund 20 Kindern im Alter von 10–12 Jahren ausgelassen Karneval feiern. Die Stimmung war zunächst fröhlich, die Kinder hatten sich verkleidet und freuten sich auf einen schönen Tag. Dieses Gefühl kippte jedoch, als einige Kinder, die etwas weiter vorne im Zug mitliefen, aufgebracht zu den Erwachsenen kamen und von der Aufschrift des Wagens berichteten. Sie erzählten, dass sie von anderen Kindern beleidigt und angespuckt worden seien und Kommentare wie „Guckt mal, da steht ihr ganz groß. Eure Soße stinkt, genauso wie ihr selbst. Ihr dreckigen Zigeuner“ oder „Ihr scheiß Zigeuner habt hier nichts zu suchen“ über sich ergehen lassen mussten.</p>
<p>Adzaj schildert, wie verstört und tieftraurig die Kinder waren und, dass sie den Ort verlassen wollten. Er selbst wollte sich einen Überblick verschaffen und betrachtete den Wagen. „So ein Gefühl kann man nur beschreiben, wenn man selbst vor Ort war. Ich als Rom weiß, wie sehr ich gelitten habe, wie sehr meine Vorfahren gelitten haben, und nun sind es die Kinder, die weiter leiden müssen. Manchmal frage ich mich, ob es wieder wie 1940 wird. Wann hört das endlich auf? Warum werden wir immer noch nicht gesehen und gehört?“, so Adzaj.</p>
<p>Er selbst kennt Ausgrenzungserfahrungen, Mobbing und Gewalt seit seiner Kindheit. Seine Eltern mahnten ihn, seine Herkunft in der Schule nicht preiszugeben. Trotzdem stand er immer dazu, Rom zu sein. Die Konsequenz waren massive Rassismus- und Gewalterfahrungen, die dazu führten, dass er zeitweise den Unterricht versäumte und sich aus Angst vor Anfeindungen im nahegelegenen Park versteckte. Diese Erfahrungen und Brüche in der Bildungsbiografie möchte er den jungen Menschen ersparen.</p>
<p>Durch sein Engagement im Verein <em>Romano Than</em> versucht er, der Community eine Stimme zu geben und sichere Räume zu schaffen. „Es wird so viel gemacht und versucht, aber leider stoßen wir immer noch auf taube Ohren. Wir wollen gehört und gesehen werden. Wir wollen als Menschen und als Teil dieser Gesellschaft betrachtet werden“, so Adzaj. Ihm ist wichtig zu betonen, dass er stolz auf die Stadt Dortmund sei, die nach seiner Einschätzung bereits einiges für die Community tue, indem sie beispielsweise das Sinti- und Romn*ja-Fest „Djelem Djelem“ fördere. Dennoch bleiben diskriminierende Strukturen und verinnerlichte Vorurteile tief in der Gesellschaft verankert.</p>
<p>Eine Frage beschäftigt ihn besonders: Wie sollen sich Kinder integrieren, wenn sie ständig beleidigt werden, wenn sie sich in der Schule nicht konzentrieren können und aus öffentlichen Räumen verdrängt werden? Diese schmerzhafte Erfahrung mussten sie nun erneut beim Karneval machen. Die Gruppe zog sich nach dem Vorfall in private Räume zurück und feierte dort allein weiter – eine Erfahrung, die viele Menschen der Community tagtäglich machen. Adzaj beschreibt, dass sich viele nicht aus ihren Quartieren trauen, weil sie in anderen Stadtteilen angefeindet und ausgegrenzt werden. Es sind die vielen Blicke, Kommentare und letztlich auch Gewalterfahrungen, die sie daran hindern, selbst alltägliche Aktivitäten wie einen Besuch in der Eisdiele wahrzunehmen.</p>
<p>Der Schmerz über das Erlebte sitzt tief – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei Hassan Adzaj selbst. Umso größer ist sein Wunsch, in einen respektvollen Dialog mit der Karnevalsgesellschaft zu treten. Für ihn ist klar: Die Ereignisse dürfen nicht folgenlos bleiben. Er fragt sich, wie dieser Schmerz, den die Kinder und die Community erneut erfahren mussten, überhaupt angemessen aufgefangen oder entschädigt werden kann. Besonders wichtig ist ihm, dass es ein sichtbares und spürbares Zeichen gibt – vor allem für die jungen Menschen, die an diesem Tag so viel Mut und Selbstwert verloren haben.</p>
<p>Adzaj wünscht sich daher konkrete Schritte, die deutlich machen, dass die Verantwortung für das Geschehene gesehen wird. Er hofft auf eine klare Positionierung der Stadt Dortmund – eine öffentliche Haltung, die unmissverständlich zeigt, dass antiziganistische Diskriminierung keinen Platz in Dortmund hat und dass Betroffene nicht allein gelassen werden. „Wir brauchen Zeichen, die den Kindern zeigen: Ihr seid wertvoll. Ihr gehört dazu. Ihr werdet geschützt“, so Adzaj.</p>
<p>Gleichzeitig richtet er seinen Blick nach vorn: Er möchte gemeinsam Lösungen suchen, Gespräche führen, neue Wege der Verständigung öffnen. Denn nur durch ehrliches Zuhören, echtes Lernen und den Mut, Fehler einzugestehen, kann der Schmerz der Vergangenheit in eine Chance für Veränderung verwandelt werden.</p>
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			</item>
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		<title>Petition: Für eine Zukunft für Sidy und Lassana Dramé in Dortmund</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/petition-fuer-eine-zukunft-fuer-sidy-und-lassana-drame-in-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir fordern: Die Verlängerung und langfristige Sicherung des Aufenthalts von Lassana und Sidy Dramé und Möglichkeit einer selbstständigen Existenzsicherung durch Arbeitserlaubnisse. Stehen Sie mit uns an der Seite der Familie Dramé! Setzen Sie sich gemeinsam mit uns dafür ein, dass Dortmund eine Stadt bleibt, die Solidarität lebt, Verantwortung übernimmt und geflüchteten Menschen Schutz und Teilhabe ... <a title="Petition: Für eine Zukunft für Sidy und Lassana Dramé in Dortmund" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/petition-fuer-eine-zukunft-fuer-sidy-und-lassana-drame-in-dortmund/" aria-label="Mehr Informationen über Petition: Für eine Zukunft für Sidy und Lassana Dramé in Dortmund">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="petition-description" dir="ltr" lang="de">
<p><b>Wir fordern:</b></p>
<p><b><i>Die Verlängerung und langfristige Sicherung des Aufenthalts von Lassana und Sidy Dramé und Möglichkeit einer selbstständigen Existenzsicherung durch Arbeitserlaubnisse.</i></b></p>
<p>Stehen Sie mit uns an der Seite der Familie Dramé!</p>
<p>Setzen Sie sich gemeinsam mit uns dafür ein, dass Dortmund eine Stadt bleibt, die Solidarität lebt, Verantwortung übernimmt und geflüchteten Menschen Schutz und Teilhabe ermöglicht!</p>
<p>Gerechtigkeit ist mehr als das, was vor Gericht geurteilt wird. Sidy und Lassana haben durch ihren Mut und ihre Beharrlichkeit gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, für Erinnerung, Wahrheit und das Zusammenleben in dieser Stadt. Ihre Präsenz, ihre Haltung und ihr Engagement sind ein Gewinn für Dortmund. Sie setzen sich dafür ein, dass ein wichtiger Teil der Geschichte dieser Stadt nicht vergessen wird.</p>
<p><b>Wir rufen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft dazu auf, sich diesem Anliegen anzuschließen. Gerechtigkeit für Mouhamed bedeutet auch: Sidy und Lassana Dramé dürfen bleiben!</b></p>
</div>
<h4>Begründung</h4>
<div class="petition-reason" dir="ltr" lang="de">
<p>Mouhamed Lamine Dramé, ein junger Geflüchteter aus dem Senegal, hatte den Traum, sich in Dortmund, der Stadt der Vielfalt und des BVB, eine Zukunft aufzubauen.&nbsp;Am 8. August 2022 wurde dieser Traum auf tragische Weise zerstört: Bei einem Polizeieinsatz in der Dortmunder Nordstadt verlor Mouhamed, der eigentlich Hilfe brauchte, durch fünf Schüsse aus einer Maschinenpistole gewaltsam das Leben.</p>
<p>Mouhameds Geschichte löste in Dortmund und weit darüber hinaus Entsetzen aus. Nach einem Jahr Verhandlung sprach das Dortmunder Landgericht im Dezember 2024 alle angeklagten Polizist:innen frei. Die Familie Dramé und die Staatsanwaltschaft haben Revision gegen das Urteil eingelegt. Als Nebenkläger sind zwei Brüder von Mouhamed, Sidy und Lassana Dramé, stellvertretend für die gesamte Familie, nach Dortmund gekommen. Sie haben dem Prozess über ein Jahr mit beeindruckender Stärke und Würde beigewohnt. Das Erleben des Gerichtsprozesses zum Tod ihres Bruders war emotional höchst herausfordernd und ihre Enttäuschung über die ausgebliebenen Konsequenzen groß. Die Trauer der Familie über den Verlust ihres Sohnes und Bruders ist unendlich und Heilung auch heute noch weit entfernt.</p>
<p><b>Nun endete ihre aktuelle Aufenthaltserlaubnis am 31. Januar 2026. Die Ausländerbehörde Dortmund beabsichtigt, die Aufenthaltserlaubnis nicht zu verlängern.</b></p>
<p>Seit ihrem Ankommen haben Sidy und Lassana darüber hinaus in Dortmund ein Zuhause gefunden. Sie haben wertvolle Freundschaften geschlossen und viele weitere Unterstützer*innen an ihrer Seite. Sie besuchen Sprachkurse und engagieren sich ehrenamtlich, etwa im Rahmen der Erinnerungsarbeit an ihren Bruder. Aktuell sind sie in eine Filmproduktion über Mouhameds Leben involviert. Lassana ist begeisterter BVB-Fan, Freunde ermöglichen ihm den Besuch der Spiele. Sidy betreut eine wöchentliche Nähwerkstatt und liebt das grüne Dortmund. Die Stadt ist trotz – oder vielleicht sogar wegen – ihrer schicksalhaften Geschichte für die beiden zum Lebensmittelpunkt geworden und längst mehr als nur ein Aufenthaltsort.</p>
<p>Die beiden wünschen sich wie ihr Bruder Mouhamed, hier in Würde zu leben und ihre Zukunft zu gestalten. Lassana (26 Jahre) und Sidy (39 Jahre) beeindrucken mit ihren Deutschkenntnissen, beide haben verschiedene Arbeitsangebote erhalten, die nur der Zustimmung der Ausländerbehörde bedürfen. Sidy ist Schneider und möchte seiner Berufung hier weiter nachgehen.</p>
<p><b>Für die Begleitung des Prozesses, sowie die kontinuierliche Gedenkarbeit und politische Begleitung sind ihre Präsenz und ihr Wirken als Angehörige in Dortmund essentiell.</b></p>
<p>Zur Petition:<a href="https://www.openpetition.de/petition/online/fur-eine-zukunft-fur-sidy-und-lassana-drame-in-dortmund/unterschreiben/personal"> hier entlang</a></p>
</div>
<div class="petition-reason" dir="ltr" lang="de">
<p>Text: Welthaus Dortmund e.V.</p>
<p>Titelbild: Paul Benson</p>
</div>
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		<item>
		<title>Ausstellung „Wohnrealitäten“ – Perspektiven armutsbetroffener Menschen in Dortmund sichtbar machen“</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/ausstellung-wohnrealitaeten-perspektiven-armutsbetroffener-menschen-in-dortmund-sichtbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 10:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 04.12.2025 präsentierten wir im Rahmen einer Ausstellung die Ergebnisse unseres Projekts „Wohnrealitäten – Perspektiven armutsbetroffener Menschen in Dortmund sichtbar machen“. Das Projekt wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW sowie der Dr. Ausbüttels Stiftung gefördert und durch engagierte Mitarbeitende unter Beteiligung armutsbetroffener Menschen verschiedener GrünBau-Projekte umgesetzt. Durch die Beteiligung einer ... <a title="Ausstellung „Wohnrealitäten“ – Perspektiven armutsbetroffener Menschen in Dortmund sichtbar machen“" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/ausstellung-wohnrealitaeten-perspektiven-armutsbetroffener-menschen-in-dortmund-sichtbar-machen/" aria-label="Mehr Informationen über Ausstellung „Wohnrealitäten“ – Perspektiven armutsbetroffener Menschen in Dortmund sichtbar machen“">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 04.12.2025 präsentierten wir im Rahmen einer Ausstellung die Ergebnisse unseres Projekts <strong>„Wohnrealitäten – Perspektiven armutsbetroffener Menschen in Dortmund sichtbar machen“.</strong><br>
Das Projekt wurde vom <strong>Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW</strong> sowie der <strong>Dr. Ausbüttels Stiftung</strong> gefördert und durch engagierte Mitarbeitende unter Beteiligung armutsbetroffener Menschen verschiedener<strong> GrünBau</strong>-Projekte umgesetzt.</p>
<p>Durch die Beteiligung einer Vielzahl von Projekten, konnten die Perspektiven verschiedenster Personengruppen (Kinder, junge Erwachsene, wohnungslose Personen, zugewanderte Menschen, Familien und Erwachsenen) zum Thema Wohnen eingefangen werden. Die Ergebnisse entstanden aus kreativen und multimedialen Ansätzen: Video- und Tonproduktionen, Magazine sowie künstlerische Arbeiten machten die Lebensrealitäten und Herausforderungen sichtbar.<br>
Ein besonderer Moment war das Interview mit einem Teilnehmer, der aktuell wohnungslos ist und seine Erfahrungen mit dem Hilfesystem teilte – ein mutiger Beitrag, der viele berührt und das Ausbaupotenzial im System verdeutlicht hat. Auf diese Weise konnten die kreativen Umsetzungen durch ein nahbares Interview ergänzt werden. Der Arbeitsansatz bei GrünBau bleibt es weiterhin, nicht nur über Zielgruppen zu sprechen, sondern diese als Expert*innen ihrer Selbst und ihrer Lebensrealität beständig zu Wort kommen zu lassen, zuzuhören und aus diesem Wissen Maßnahmen und Hilfeangebote abzuleiten.</p>
<p>Wir danken allen Beteiligten für ihre Kreativität und den Besucher*innen für ihr Interesse. Für das leibliche Wohl sorgte das Team vom <strong>Nansen</strong> mit leckeren Snacks.</p>
<p>Weitere Impressionen sind auf unserer <a href="https://www.instagram.com/p/DSFBkVxCWe2/?img_index=1">Instagram-Seite</a> zu finden!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Leseempfehlung: Zwischen Zuwanderung und Wohnungsnot</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/leseempfehlung-zwischen-zuwanderung-und-wohnungsnot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Dortmund benachteiligten Menschen den Weg in sicheren Wohnraum ebnet Die Publikation der GIB widmet sich der Dortmunder „Wohnraumzugangsstrategie“ bei der die GrünBau gGmbH, sowie die Viertelwerk gGmbH in Kooperation mit dem Sozialdezernat federführend mitwirken. Die Strategie soll zugewanderten Menschen den Zugang zu bezahlbarem und bedarfsgerechten Wohnraum erleichtern. Ein besonderes Augenmerk liegt, neben der Verbesserung ... <a title="Leseempfehlung: Zwischen Zuwanderung und Wohnungsnot" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/leseempfehlung-zwischen-zuwanderung-und-wohnungsnot/" aria-label="Mehr Informationen über Leseempfehlung: Zwischen Zuwanderung und Wohnungsnot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie Dortmund benachteiligten Menschen den Weg in sicheren Wohnraum ebnet</h3>
<p>Die Publikation der GIB widmet sich der Dortmunder „Wohnraumzugangsstrategie“ bei der die GrünBau gGmbH, sowie die Viertelwerk gGmbH in Kooperation mit dem Sozialdezernat federführend mitwirken. Die Strategie soll zugewanderten Menschen den Zugang zu bezahlbarem und bedarfsgerechten Wohnraum erleichtern. Ein besonderes Augenmerk liegt, neben der Verbesserung der Lebenssituationen der betroffenen Personengruppen, in der sozialen und ökonomischen Stabilisierung der Wohnquartiere.</p>
<p><a href="https://gib.nrw.de/publikation/zwischen-zuwanderung-und-wohnungsnot-wie-dortmund-benachteiligten-menschen-den-weg-in-sicheren-wohnraum-ebnet/">Hier geht’s zur Publikation</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preisverleihung für die Stiftung Soziale Stadt am 7. Dortmunder Stiftungstag</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/preisverleihung-fuer-die-stiftung-soziale-stadt-am-7-dortmunder-stiftungstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 08:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 11. September fand der 7. Dortmunder Stiftungstag statt, bei dem die Stiftung Soziale Stadt mit der Verleihung des „Förderpreises des Dortmunder Stiftungstag“ besonders ausgezeichnet wurde. In der Laudatio von der Wirtschaftsförderung wurde hervorgehoben, dass die Stiftung mit ihrem Engagement für Menschen in der Nordstadt ein gesellschaftlich wirksamer und wichtiger Akteur ist. Dabei wurde der ... <a title="Preisverleihung für die Stiftung Soziale Stadt am 7. Dortmunder Stiftungstag" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/preisverleihung-fuer-die-stiftung-soziale-stadt-am-7-dortmunder-stiftungstag/" aria-label="Mehr Informationen über Preisverleihung für die Stiftung Soziale Stadt am 7. Dortmunder Stiftungstag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. September fand der 7. Dortmunder Stiftungstag statt, bei dem die Stiftung Soziale Stadt mit der Verleihung des „Förderpreises des Dortmunder Stiftungstag“ besonders ausgezeichnet wurde. In der Laudatio von der Wirtschaftsförderung wurde hervorgehoben, dass die Stiftung mit ihrem Engagement für Menschen in der Nordstadt ein gesellschaftlich wirksamer und wichtiger Akteur ist. Dabei wurde der Vorstand der Stiftung vertreten durch Andreas Koch, Angelika Wirth, Anja Coumans und Björn Schroer ganz besonders für seine jahrzehntelange Arbeit gewürdigt. Der Preis wird durch eine kleine Plastik symbolisiert und ist mit 3.000 € dotiert.</p>
<p>Der Dortmunder Stiftungstag bringt Akteure aus der Stiftungswelt zusammen, bietet Austausch z.B. zu förderwürdigen Angeboten und Projekten in Dortmund, die sich dort teilweise vorstellen konnten. Auch die GrünBau gGmbH wurde von Evi Austermann mit drei Projektschwerpunkten vorgestellt, die Teilhabe und Chancengleichheit &nbsp;für die Menschen in der Nordstadt verbessern sollen.</p>
<p>In diesem Jahr fand der Dortmunder Stiftungstag bei Wilo statt und das Thema „bürgerschaftliches Engagement“ stand im Mittelpunkt des Tages.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Jeder Mensch, der Schutz braucht, muss ihn bekommen“</title>
		<link>https://gruenbau-dortmund.de/jeder-mensch-der-schutz-braucht-muss-ihn-bekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franka H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 08:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gruenbau-dortmund.de/?p=3825</guid>

					<description><![CDATA[Vor der Ratssitzung fordern VSE, Soziales Zentrum, GrünBau, Gast-Haus, Diakonisches Werk und bodo die Stadt Dortmund zum Handeln auf Die niedrigen Temperaturen sind für Obdachlose lebensbedrohlich ‑ allein in den letzten drei Wochen sind in Dortmund mindestens fünf Männer gestorben. Für Akteure der Dortmunder Wohnungslosenhilfe zeigen sich durch diese Fälle auch Lücken im Hilfesystem; vor ... <a title="„Jeder Mensch, der Schutz braucht, muss ihn bekommen“" class="read-more" href="https://gruenbau-dortmund.de/jeder-mensch-der-schutz-braucht-muss-ihn-bekommen/" aria-label="Mehr Informationen über „Jeder Mensch, der Schutz braucht, muss ihn bekommen“">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Vor der Ratssitzung fordern VSE, Soziales Zentrum, GrünBau, Gast-Haus, Diakonisches Werk und bodo die Stadt Dortmund zum Handeln auf</h3>
<p><strong>Die niedrigen Temperaturen sind für Obdachlose lebensbedrohlich ‑ allein in den letzten drei Wochen sind in Dortmund mindestens fünf Männer gestorben. Für Akteure der Dortmunder Wohnungslosenhilfe zeigen sich durch diese Fälle auch Lücken im Hilfesystem; vor der Ratssitzung am Donnerstag fordern VSE, Soziales Zentrum, GrünBau, Gast-Haus, Diakonisches Werk und bodo Politik und Verwaltung erneut auf, Maßnahmen entwickeln, um Obdachlosigkeit wirksam und dauerhaft zu bekämpfen.</strong></p>
<p>Im Herbst stand die Schaffung von niederschwelligen Unterbringungsmöglichkeiten für obdachlose Menschen auf der Tagesordnung des Rates. Er ist Teil eines umfangreichen Konzepts zum Umgang mit Drogenkonsum und Obdachlosigkeit in der Innenstadt. Weil der Rat sich darüber nicht einig wurde, wurde das Paket auf Februar vertagt. Für Lutz Rutkowski von bodo eine problematische Entscheidung: „Die Ankündigung zusätzlicher Unterbringungsmöglichkeiten ist nun über ein Jahr alt. Wir weisen allerdings schon seit Jahren darauf hin, dass das Hilfesystem Lücken hat, und dass es von der Verwaltung darauf nicht wirklich Antworten gibt. Sie bleibt beim Verweis auf die bestehenden Angebote. Dass diese in der Realität viele Betroffene nicht einbeziehen, findet aus unserer Sicht zu wenig Berücksichtigung.“</p>
<p>2023 hatten VSE, Soziales Zentrum, GrünBau, Gast-Haus, Diakonisches Werk und bodo in einem gemeinsamen Positionspapier Handlungsempfehlungen erarbeitet, um Wohnungslosigkeit in Dortmund bis 2030 zu beenden. Das Papier nennt neben besserer Prävention, der Förderung von Wohnraum für alle auch Eckpunkte für die nötige Ausgestaltung von Notunterbringung: niederschwelliger Zugang ohne die Kopplung an Leistungsansprüche, Einzelunterbringung in Wohnraum und spezifische Angebote für Zielgruppen wie junge Erwachsene, Alternde, Pflegebedürftige oder psychiatrisch auffällige Menschen. Diese Handlungsempfehlungen sollen einfließen in den Lokalen Aktionsplan, den der Rat im letzten Jahr beschlossen hat und der das Ziel setzt, Obdachlosigkeit in Dortmund bis 2030 zu beenden. „Wenn die Stadt an diesem Ziel festhalten will, ist es höchste Zeit, diesen Plan nun zu erarbeiten und umzusetzen“, so bodo-Sozialarbeiter Rutkowski.</p>
<p>Hilfestrukturen müssten grundsätzlich und ganzjährig funktionieren, betonen die Dortmunder Organisationen. Und im Winter seien spezifische Kälteschutz-Maßnahmen, aber auch verstärkte aufsuchende medizinische Hilfen essenzielle Überlebenshilfen: „Jeder Mensch, der Schutz braucht, muss ihn bekommen. Die bestehenden Hilfsangebote müssen während der kalten Jahreszeit länger geöffnet sein. Und es braucht eine unbürokratische, menschenwürdige und fußläufig erreichbare Unterbringung für alle, die auf der Straße leben“, sagt Gast-Haus-Geschäftsführerin Katrin Lauterborn. Einige Kommunen schaffen mit Winternotprogrammen zusätzliche Schlafplätze, verstärken Streetwork und bieten Transporte in Unterkünfte an. „Andere Städte zeigen, dass es geht“, so Lauterborn. „Die Stadtverwaltung und die Politik müssen gemeinsam mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe eine Lösung finden, damit im Winter niemand mehr erfrieren muss. Es geht hier nicht um Politik oder Zuständigkeiten, sondern um Menschenleben. Und jedes einzelne zählt. Dies sollte die Haltung unserer Stadt sein.“</p>
<p>Das Positionspapier „Wohnungslosigkeit bis 2030 beenden“ finden Sie hier: <a href="https://bodoev.de/wp-content/uploads/2025/01/Positionspapier-gemeinnuetziger-Akteure-der-Wohnungslosenhilfe-zur-Ueberwindung-von-Wohnungslosigkeit-bis-2030.pdf">&nbsp;https://bodoev.de/wp-content/uploads/2025/01/Positionspapier-gemeinnuetziger-Akteure-der-Wohnungslosenhilfe-zur-Ueberwindung-von-Wohnungslosigkeit-bis-2030.pdf &nbsp;</a></p>
<p>Anzeigebild: Sebastian Sellhorst /bodo e.V.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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