PM_Durch unser Auge1

Queere Kunst im Keller

Sie­ben Jugend­li­che aus der LGBTIQ-Com­mu­ni­ty zei­gen ab dem zei­gen ab dem 30.01. Kunst­wer­ke in einer Kel­ler­hal­le in der Nordstraße

Über vie­le Wochen haben die Teilnehmer*innen des Grün­Bau-Pro­jek­tes „Die Welt in unser Auge blickt“ ihre Geschich­ten erzählt und sie in künst­le­ri­sche Arbei­ten ein­flie­ßen las­sen. Dar­aus sind Foto­ar­bei­ten, Video­in­stal­la­tio­nen, digi­ta­len Zeich­nun­gen und Sound- und Objekt­in­stal­la­tio­nen ent­stan­den. Ab dem 30. Janu­ar 2023 wer­den Wer­ke dann dem Publi­kum prä­sen­tiert – aller­dings nicht in einer klas­si­schen Gale­rie. Als Aus­stel­lungs­raum wur­de eine ehe­ma­li­ge Lager­hal­le im Kel­ler des Hau­ses Nord­stra­ße 23–25 gewon­nen. In dem Haus in der Nord­stadt sit­zen unter ande­rem zwei per­ma­nen­te GrünBau-Projekte.

Für die meist tech­nisch basier­ten Kunst­wer­ke ist die dunk­le, lei­se Atmo­sphä­re des Kel­lers ide­al. Die Arbei­ten befas­sen sich auf unter­schied­li­che Wei­se mit der ihrer quee­ren Produzent*innen und damit wie die­se ihren Platz in der Welt fin­den und sehen. Für die Teil­neh­men­den zählt dabei auch die poli­ti­sche Aus­sa­ge ihrer Wer­ke: „Mir ist an die­ser Aus­stel­lung und an dem The­ma LGBTIQ sehr wich­tig, dass es um Reprä­sen­ta­ti­on und um das Leh­ren davon geht, dass wir Men­schen alle gleich sind“, so Teil­neh­mer Julian.

Ange­lei­tet wur­de das krea­ti­ve Schaf­fen von Ayşe Kal­maz, künst­le­ri­scher Lei­te­rin des Work­shops und Stef­fen Moor, frei­er Thea­ter­ma­cher. Die Teil­neh­men­den stam­men aus ver­schie­de­nen Pro­jek­ten der Grün­Bau gGmbH und der DOBEQ. Inter­es­sier­te sind natür­lich herz­lich ein­ge­la­den, sich mit eige­nen Augen und Ohren von der Aus­stel­lung zu über­zeu­gen. Eine geführ­te Besich­ti­gung ist für Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen nach Anmel­dung möglich.

 

Bild: Foto­gra­fie aus dem Pro­jekt „Die Welt durch unser Auge blickt“

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