Queere Kunst im Keller

Sie­ben Jugend­li­che aus der LGBTIQ-Com­mu­ni­ty zei­gen ab dem zei­gen ab dem 30.01. Kunst­wer­ke in einer Kel­ler­hal­le in der Nordstraße

Über vie­le Wochen haben die Teilnehmer*innen des Grün­Bau-Pro­jek­tes „Die Welt in unser Auge blickt“ ihre Geschich­ten erzählt und sie in künst­le­ri­sche Arbei­ten ein­flie­ßen las­sen. Dar­aus sind Foto­ar­bei­ten, Video­in­stal­la­tio­nen, digi­ta­len Zeich­nun­gen und Sound- und Objekt­in­stal­la­tio­nen ent­stan­den. Ab dem 30. Janu­ar 2023 wer­den Wer­ke dann dem Publi­kum prä­sen­tiert – aller­dings nicht in einer klas­si­schen Gale­rie. Als Aus­stel­lungs­raum wur­de eine ehe­ma­li­ge Lager­hal­le im Kel­ler des Hau­ses Nord­stra­ße 23–25 gewon­nen. In dem Haus in der Nord­stadt sit­zen unter ande­rem zwei per­ma­nen­te GrünBau-Projekte.

Für die meist tech­nisch basier­ten Kunst­wer­ke ist die dunk­le, lei­se Atmo­sphä­re des Kel­lers ide­al. Die Arbei­ten befas­sen sich auf unter­schied­li­che Wei­se mit der ihrer quee­ren Produzent*innen und damit wie die­se ihren Platz in der Welt fin­den und sehen. Für die Teil­neh­men­den zählt dabei auch die poli­ti­sche Aus­sa­ge ihrer Wer­ke: „Mir ist an die­ser Aus­stel­lung und an dem The­ma LGBTIQ sehr wich­tig, dass es um Reprä­sen­ta­ti­on und um das Leh­ren davon geht, dass wir Men­schen alle gleich sind“, so Teil­neh­mer Julian.

Ange­lei­tet wur­de das krea­ti­ve Schaf­fen von Ayşe Kal­maz, künst­le­ri­scher Lei­te­rin des Work­shops und Stef­fen Moor, frei­er Thea­ter­ma­cher. Die Teil­neh­men­den stam­men aus ver­schie­de­nen Pro­jek­ten der Grün­Bau gGmbH und der DOBEQ. Inter­es­sier­te sind natür­lich herz­lich ein­ge­la­den, sich mit eige­nen Augen und Ohren von der Aus­stel­lung zu über­zeu­gen. Eine geführ­te Besich­ti­gung ist für Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen nach Anmel­dung möglich.

 

Bild: Foto­gra­fie aus dem Pro­jekt „Die Welt durch unser Auge blickt“

Kein Platz für Nazis: Bündnis „NOrdstadt gegen Nazis“ stellt bunte Bänke für den Nordmarkt vor

Der Nord­markt in der Dort­mun­der Nord­stadt ist ein belieb­ter Treff­punkt, der jedoch auch von Stö­run­gen durch Rechts­ra­di­ka­le betrof­fen ist. Um dem sicht­bar ent­ge­gen­zu­tre­ten, hat das Bünd­nis „NOrd­stadt gegen NAZIS“ nun zehn Bän­ke gestal­tet. Unter Anlei­tung der Künst­le­rin Anna Hau­ke haben sich über­wie­gend Kin­der und Jugend­li­che aus dem Stadt­teil in den ver­gan­ge­nen sechs Mona­ten mit dem The­ma Rechts­ra­di­ka­lis­mus aus­ein­an­der­ge­setzt und gemein­sam ein Zei­chen gegen Men­schen­feind­lich­keit gesetzt: Kein Platz für Nazis!
Jüngst wur­den die Sitz­ge­le­gen­hei­ten auf dem Nord­markt in Anwe­sen­heit der betei­lig­ten Initia­ti­ven ein­ge­weiht. Ver­tre­ten waren Pla­ner­la­den, Nord­markt-Grund­schu­le, Anne-Frank-Gesamt­schu­le sowie Grün­Bau gGmbH mit dem Pro­jekt Job­Win­ner und dem För­der­zen­trum.
Die bun­ten Bän­ke ste­hen pro­mi­nent an den Ein­gän­gen zum Platz sowie in der Mit­te des Nord­markts. Ziel ist es, alle Besucher*innen des Nord­markts für das The­ma zu sen­si­bi­li­sie­ren und zu einem offe­nen, tole­ran­ten Sozi­al­raum und einer guten Auf­ent­halts­qua­li­tät beizutragen.
Die Idee zum Pro­jekt stamm­te vom 2019 gegrün­de­ten Netz­werk „NOrd­stadt gegen NAZIS“. Inner­halb des Netz­wer­kes hat das Dia­ko­ni­sche Werk Dort­mund und Lünen gGmbH als Pro­jekt­trä­ger die Antrags­stel­lung und Abwick­lung über­nom­men, tech­nisch unter­stützt von der Grün­bau gGmbH.
Die Bezirks­ver­tre­tung Innen­stadt-Nord unter­stützt das Pro­jekt. Es wird durch die Koor­di­nie­rungs­stel­le für Viel­falt, Tole­ranz und Demo­kra­tie der Stadt Dort­mund und die Part­ner­schaft für Demo­kra­tie Dort­mund mit Mit­teln aus dem Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ gefördert.

Hin­ter­grund: Netz­werk NOrd­stadt gegen NAZIS
NOrd­stadt gegen NAZIS – unter die­ser Devi­se stär­ken sich Men­schen, die in der Nord­stadt leben und arbei­ten, gegen­sei­tig den Rücken. Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Anti­zi­ga­nis­mus – in Wor­ten, in Sym­bo­len oder in Taten – haben hier kei­nen Platz!
Das Netz­werk mit sei­nen mehr als 20 dort ver­tre­te­nen akti­ven Ver­ei­nen, Schu­len, Kir­chen­ge­mein­den, Migrant*innen-Selbstorganisationen, städ­ti­schen Kul­tur­stand­or­ten, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Grup­pen, Initia­ti­ven, Trä­gern und enga­gier­ten Ein­zel­per­so­nen hat sich Ende des Jah­res 2019 gegrün­det. Es sieht sich als strömungs‑, ressort‑, ver­bands- und arbeits­feld­über­grei­fen­des Netz­werk. Auch das Hoesch-Muse­um ist als Mit­glied aktiv.
Ziel des Netz­wer­kes ist es, aus der Nord­stadt und für die Nord­stadt Wider­stän­dig­keit zu bün­deln und gezielt Aktio­nen und gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten gegen Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und Islam­feind­lich­keit zu initi­ie­ren. Es ver­steht sich als eine offe­ne Platt­form, bei der jede inter­es­sier­te Per­son und Insti­tu­ti­on an den regel­mä­ßig statt­fin­den­den Tref­fen teil­neh­men und inhalt­lich mit­ar­bei­ten kann. Durch die Viel­zahl und die Hete­ro­ge­ni­tät der Mit­glie­der kann das Netz­werk zum einen auf einen gro­ßen Wis­sens- und Erfah­rungs­schatz zurück­grei­fen, zum ande­ren als eine star­ke Soli­dar­ge­mein­schaft auftreten.

Werkstattbetrieb startet dank Spende

Die Jugend[Kultur]Werkstatt der Grün­Bau gGmbH konn­te mit­tels einer Spen­de der Spar­kas­se Dort­mund über 7500 Euro ihre Werk­statt aus­stat­ten und erwei­tern. Die Anleiter*innen der Werk­statt und die Teilnehmer*innen freu­en sich, dass mit dem Bereich Holz ein neu­es Arbeits­feld auf sie zukommt.

Die Jugend[Kultur]Werkstatt (JuKu­We) enga­giert sich am Cla­ren­berg nicht nur für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne mit Schwie­rig­kei­ten in Schu­le, Pri­vat- und Berufs­le­ben, son­dern auch für Hör­de als Stadt­teil. Um das Enga­ge­ment im Stadt­teil und die Arbeit mit Teilnehmer*innen zu ver­ei­nen, hat­te Nina Sex­au­er, Pro­jekt­lei­te­rin von Jugend Ser­vice Büro, die Idee einer offe­nen Werk­statt. Die Initia­ti­ve soll als Brü­cke zwi­schen der Jugend[Kultur]Werkstatt, den Jugend­li­chen und den Hörder*innen die­nen, um ein offe­nes, ange­neh­mes und viel­fäl­ti­ges Umfeld zu schaf­fen, den inter­kul­tu­rel­len Dia­log zu för­dern und die Atmo­sphä­re vor Ort zu verbessern.

Die JuKu­We gibt es bereits seit cir­ca 10 Jah­ren. In ihr kön­nen Teilnehmer*innen, die den ers­ten Bil­dungs­weg abge­bro­chen haben oder Start­schwie­rig­kei­ten in der Berufs­welt haben sich in den Berei­chen Medi­en, Hand­werk oder Thea­ter qua­li­fi­zie­ren und Struk­tur erfah­ren. Eine zen­tra­le Rol­le spielt dabei die Werk­statt. Die­sen Som­mer wur­de sie end­lich mit neu­en Maschi­nen, Werk­bän­ken und diver­sem Hand­werk­zeug, wie zum Bei­spiel Hand­sä­gen und Holz­häm­mern, aus­ge­stat­tet. „Ich bin begeis­tert, dass wir unse­re Räu­me und Aus­stat­tung so ver­bes­sern konn­ten!“, sagt Den­nis Klei­ner, Anlei­ter der Werk­statt. An Band­sä­gen, Zylin­der­schleif­ma­schi­nen und Drech­sel­ban­ken kön­nen dem­nächst Teil­neh­men­de ihre Fähig­kei­ten in der Holz­ver­ar­bei­tung trai­nie­ren und schö­ne und nütz­li­che Din­ge kreieren.

Das Ziel der offe­nen Werk­statt ist es, Men­schen aus der Umge­bung ein­zu­la­den, an ihren klei­nen und gro­ßen Haus­halts­pro­jek­ten wie einem aus­ge­ris­se­nen Tür­schar­nier oder einem span­nen­den DIY-Pro­jekt zu arbei­ten. Die Spen­de der Spar­kas­se war ein ers­ter Schritt zur Ver­wirk­li­chung der Offe­nen Werk­statt, aber es wird noch eini­ge Zeit dau­ern, bis sie die Men­schen aus der Nach­bar­schaft in ihren Räu­men begrü­ßen kann.

Quar­tiers­ar­beit kann nur durch Spen­den ermög­licht wer­den. Spen­den finan­zie­ren Maschi­nen, Werk­zeu­ge, Tei­le, Ener­gie­kos­ten, Arbeit und vie­les mehr. Quar­tiers­ar­beit schafft Per­spek­ti­ven und bie­tet den Men­schen vor Ort Lebens­qua­li­tät. „Wegen ihrer sozia­len Wir­kung ist die Spen­de der Spar­kas­se so enorm wich­tig“, betont Den­nis Klei­ne. „Wir dan­ken von gan­zem Herzen!“

Bild­be­schrei­bung: Anlei­ter der Werk­statt Den­nis Klei­ne mit Teil­neh­mer Patrick Skrzynski

Wintermarkt zwischen Hochbeeten

Ein guter Start in den Win­ter – Gärt­ne­rei Grün­Frau ver­an­stal­tet am 30.11. auf ihrem Gelän­de am Phoe­nix­see einen Wintermarkt

Der Herbst neigt sich dem Ende zu und der Win­ter steht vor der Tür. Die Mitarbeiter*innen der Gärt­ne­rei Grün­Frau wol­len die­se Zeit mit ande­ren tei­len. In dem Pro­jekt der Grün­Bau gGmbH betrei­ben arbeits­lo­se Frau­en einen Gärt­ne­rei, die kom­plett auf den Anbau in Hoch­bee­ten setzt. Nicht nur die ruhi­ge Lage der Gärt­ne­rei, son­dern auch die frisch geba­cke­nen Waf­feln und Punsch bie­ten eine win­ter­li­che Atmo­sphä­re ganz ohne den Weihnachtsstress.

Zu kau­fen gibt es Spät­ge­mü­se­sor­ten aus den Hoch­bee­ten, wie Asia-Sala­te, Radies­chen und Stiel­mus. Außer­dem kön­nen sich die Gäs­te auf hand­ge­fer­tig­te Weih­nachts­krän­ze mit High­lights aus loka­len Wäl­dern freu­en. Auch ande­re Pro­jek­te der Grün­Bau gGmbH haben eini­ge Hand­ar­bei­ten zum Ver­kauf vor­be­rei­tet. Von der Vogel­fut­ter­sta­ti­on bis zur Metall­de­ko­ra­tio­nen für den Gar­ten ist vie­les dabei.

Auch die Markt­schwär­me­rei Schü­ren ist Teil des Win­ter­mark­tes. Wie jeden Mitt­woch fin­det die­se von 17 bis 18:30 Uhr in der Gärt­ne­rei statt. Hier kom­men Produzent*innen aus der Regi­on zusam­men und an die­sem Tag wer­den auch eini­ge von ihnen Ver­kos­tun­gen anbie­ten und aus­ge­wähl­te Pro­duk­te zum Sofort­kauf mit­brin­gen. Nor­ma­ler­wei­se bestel­len die Kund*innen in der Markt­schwär­me­rei im Vor­aus online und holen dann ihren Ein­kauf bei der Ver­tei­lung am Mitt­woch ab. Wer also mit einer vol­len Ein­kaufs­ta­sche nach Hau­se gehen möch­te, kann bis Mon­tag­abend auf marktschwaermer.de online ein­kau­fen. Für alle inter­es­sier­ten Men­schen ist der Win­ter­markt die per­fek­te Gele­gen­heit sich in ein Bild von der Markt­schwär­me­rei zu machen, mit den Produzent*innen zu plau­dern und sich bei der Gast­ge­be­rin zu informieren.

Zeit: 30.11.2022 von 17 bis 20 Uhr

Ort: Obe­re Peking­str. 71, 44269 Dortmund

Drohnen, Roboter und 3D-Druck - Die DigitalWerkstatt bringt sie in die Nordstadt

Das jun­ge Pro­jekt der Grün­Bau gGmbH ver­steht sich als außer­schu­li­scher Lern- und Erleb­nis­ort, der für alle Alters­grup­pen offen ist.

In dem knap­pen Jahr ihres Bestehens wur­de sie bereits von mehr als 1800 Teil­neh­men­den im Alter von 5 bis 65 Jah­ren besucht. Kin­der aus den umlie­gen­den Kin­der­gär­ten und Schu­len sind hier häu­fi­ge Besu­cher. Beim Spie­len mit dem Blue-Bot, einem klei­nen Lern­ro­bo­ter, ler­nen die Kin­der die Grund­la­gen des Pro­gram­mie­rens. Teen­ager genie­ßen die abend­li­chen Gam­ing-Ses­si­ons, bei denen sie Play­Sta­ti­on spie­len oder sogar Vir­tu­al-Rea­li­ty-Spie­le aus­pro­bie­ren kön­nen. Aber auch die Erwach­se­nen wer­den nicht ver­ges­sen. Die Digi­tal­Werk­statt bie­tet EDV-Kur­se für Erwach­se­ne an, in denen sie die EDV Grund­la­gen erler­nen oder ihre Kennt­nis­se ver­tie­fen kön­nen und so attrak­ti­ver für den Arbeits­markt wer­den. Auch Lehrer*innen und päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te las­sen sich hier inspi­rie­ren. Vie­le zei­gen sich über­rascht, dass ihre Schüler*innen so etwas wie das Pro­gram­mie­ren klei­ner Robo­ter können.

Das Pro­jekt sieht sein Ziel dar­in, die Nord­stadt vor­an zu brin­gen und allen Einwohner*innen Zugang zu digi­ta­len Ange­bo­ten zu ver­schaf­fen. Sarah Dopich­ei, Mit­ar­bei­te­rin des Pro­jekts, berich­tet von ihren Lieb­lings­mo­me­ten in der Arbeit:  “Am bes­ten gefällt mir, wenn die Kin­der sich etwas trau­en, von dem sie dach­ten, sie könn­ten es nicht.“ Sie und ihre Kol­le­gen hof­fen, dass das Pro­jekt auch in Zukunft ein ein­la­den­der und siche­rer Ort für Jung und Alt im Quar­tier sein wird.

Frisches Gemüse – mitten im Ortskern

Die von der Grün­Bau gGmbH gebau­ten und bepflanz­ten Hoch­bee­te in Hom­bruch Mit­te ver­sor­gen die Anwohner*innen zukünf­tig mit Salat, Spi­nat und Erd­bee­ren. Das Naschen ist aus­drück­lich erlaubt.

In der Fuß­gän­ger­zo­ne in der Domä­nen­stra­ße ste­hen neu­er­dings fünf Hoch­bee­te, die trotz Pflas­ter und Asphalt den Anbau von Gemü­se ermög­li­chen. Initia­to­rin Bar­ba­ra Jos­wig vom Welt­stand Hom­bruch will damit den Orts­kern berei­chern und gesun­de Ernäh­rung för­dern. Für die Umset­zung des Vor­ha­bens wand­te sie sich an die Grün­Bau gGmbH, die bereits gute Erfah­rung mit dem Bau und der Nut­zung von Hoch­bee­ten gemacht hat.

Anlei­ter Jörg Lüling und Schrei­ner Den­nis Klei­ne konn­ten so fünf Exem­pla­re eines neu­en zusamm­steck­ba­ren Hoch­beet­mo­dells anfer­ti­gen, wel­ches ohne Schrau­ben auf­ge­baut wer­den kann. Zwei der Bee­te sind mit ver­rin­ger­ter Höhe gebaut, so dass auch Kin­der auf ihre Kos­ten kommen.

Die Haus­meis­ter der Grün­Bau brach­ten die­se dann an Ort und Stel­le und befüll­ten sie mit Erde. Für den Herbst wur­den Radies­chen und Spi­nat gesät sowie win­ter­har­te Asi­a­sa­la­te gepflanzt. Die Bee­te mit Min­ze und Erd­bee­ren wer­den im kom­men­den Jahr ern­te­reif. Die wei­te­re Bepflan­zung und Pfle­ge der Bee­te wird von Men­schen aus Hom­bruch über­nom­men. Über wei­te­re Betei­li­gung freu­en die Ver­ant­wort­li­chen sich – hier­zu gibt Frau Jos­wig wei­te­re Informationen.

Zur Eröff­nung am 27.10. sind Vertreter*innen des Welt­stands Hom­bruch, der Bezirks­ver­tre­tung Hom­bruch, der Mira-Lobe-Schu­le und des Erlebt-was e.V. gekom­men. Sie alle wol­len zukünf­tig hier pflan­zen, ler­nen und naschen.

Bild­be­schrei­bung: Die Ver­ant­wort­li­chen freu­en sich über den Erfolg der Initia­ti­ve (Bild:GrünBau)

Sicherer Umgang mit Maschinen für alle

In der letz­ten Sep­tem­ber­wo­che fand bei Grün­Bau ein ein­zig­ar­ti­ger Erd­bau­ma­schi­nen-Lern­kurs statt. Ein Mix aus theo­re­ti­schem Wis­sen und Pra­xis­er­fah­rung soll­te die Teilnehmer*innen auf die Arbeit mit den Bau­ma­schi­nen vor­be­rei­ten. Obwohl der Kurs auf dem Gelän­de der Grün­Bau-Gärt­ne­rei Grün­Frau in Dort­mund Hör­de statt­fand, waren auch ein Teil­neh­mer aus dem JAWOLL-Pro­jekt und zwei gehör­lo­se Teil­neh­mer von Grün­Bau inklu­siv dabei.

Im Lau­fe der Woche lern­ten die Teil­neh­men­den viel über den Auf­bau von Erd­bau­ma­schi­nen und den recht­li­chen Rah­men ihrer Nut­zung. Ein prak­ti­scher Teil auf dem Übungs­ge­län­de run­de­te die Theo­rie ab. Dabei wur­den Abfahrts­kon­trol­le, Arbei­ten mit Bag­ger und Rad­la­der und Abstel­len von Maschi­nen geübt. Mar­co Scheer, der Lehr­gangs­lei­ter, kon­zen­trier­te sich beson­ders auf den Unter­richt über die Sicher­heits­ein­rich­tun­gen. „Bei der Arbeit mit Maschi­nen, die drei Ton­nen wie­gen, ist es wich­tig zu ver­ste­hen, wie man Unfäl­le ver­mei­det, denn sie kön­nen nicht nur die Gesund­heit und das Leben des Fah­rers bedro­hen, son­dern auch die Men­schen in sei­ner Umge­bung“, beton­te er.

Ein Grund für die Ein­zig­ar­tig­keit des Kur­ses war sei­ne Teil­neh­men­den aus ver­schie­de­nen Grün­Bau-Pro­jek­ten. Zusam­men mit den Teilnehmer*innen hör­ten drei Gebär­den­sprach­dol­met­sche­rin­nen dem Kurs zu. Sie ver­mit­tel­ten den gehör­lo­sen Teil­neh­mern von Grün­Bau inklu­siv die Inhal­te des Kur­ses. Grün­Bau inklu­siv ist ein Inte­gra­ti­ons­un­ter­neh­men im Gar­ten- und Land­schafts­bau. Sein Haupt­ziel ist die beruf­li­che und sozia­le Inte­gra­ti­on von Men­schen mit Behinderungen.

Am Ende des Kur­ses und nach bestan­de­ner Prü­fung erhiel­ten die Teil­neh­men­den ein Zer­ti­fi­kat und einen Füh­rer­schein. Die­se Doku­men­te ermög­li­chen es ihnen, in jedem (Bau)Unternehmen mit sol­chen Maschi­nen zu arbei­ten und bie­ten somit eine wich­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­on für die Zukunft.

Voller Erfolg beim World Clean Up Day

Wäre es nicht schön, in einer sau­be­ren Stadt zu wohnen?

Der World Cle­a­nup Day fin­det jedes Jahr am drit­ten Sams­tag im Sep­tem­ber statt. Sein Ziel ist es, die jün­ge­re Gene­ra­ti­on und die gesam­te Bevöl­ke­rung für das The­ma Abfall zu sen­si­bi­li­sie­ren. In Dort­mund wur­de der Tag in die­sem Jahr auf einen Frei­tag ver­legt, da es den Orga­ni­sa­to­ren wich­tig war, Schü­ler und Jugend­li­che in die Pro­ble­ma­tik der Ver­mül­lung der Stadt einzubeziehen.

Die nach­bar­schaft­li­che Initia­ti­ve „Sauber!Hafen“ hat die Müll­sam­mel­ak­ti­on in der Nord­stadt orga­ni­siert und geplant. Die EDG unter­stüt­ze das Gan­ze, indem sie den frei­wil­lig Hel­fen­den Hand­schu­he, Müll­sä­cke und Greif­zan­gen zur Ver­fü­gung stell­ten und anschlie­ßend die flei­ßig gesam­mel­ten Müll­sä­cke entsorgten.

Unter den Teil­neh­men­den die­ser Akti­on war unse­re Grup­pe vom Pro­jekt JOBWINNER DORTMUND am größ­ten ver­tre­ten. Für sie war es, was die Arbeit angeht, ein Tag wie vie­le ande­re Arbeits­ta­ge, denn Grün­flä­chen­rei­ni­gung ist einer der Star­ter­jobs im Projekt.

JOBWINNER DORTMUND ist ein Pro­jekt der Fir­ma Grün­Bau gGmbH und unter­stützt jun­ge Men­schen in pre­kä­ren Lebens­la­gen, die auf der Suche nach einem Mini­job sind. Die gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung von jugend­li­chen Arbeits­su­chen­den fin­det in klei­nen Arbeits­grup­pen im Rah­men von ent­spre­chen­den Auf­ga­ben oder der Durch­füh­rung klei­ne­rer Auf­trä­ge statt. Die Akti­vi­tä­ten der jun­gen Men­schen sind in der Dort­mun­der Innen­stadt sicht­bar und spür­bar. Sie zei­gen ihre Fähig­kei­ten und wer­den im sozia­len Umfeld posi­tiv bewertet.

Unser Ziel war es, ein Zei­chen zu set­zen. Wir möch­ten, dass die Men­schen in unse­rer Stadt erken­nen, dass das Pro­blem der Umwelt­ver­schmut­zung lei­der nicht ver­schwun­den ist“, teilt Moni­ca Mohr, päd­ago­gi­sche Fach­kraft des Pro­jekts JOBWINNER DORTMUND. „In 2 Stun­den hat unse­re Grup­pe mehr als 20 Müll­sä­cke gesam­melt!“ Am Ende des Tages hat die Arbeit rich­tig Spaß gemacht und die Teil­neh­men­den waren stolz auf sich selbst. Die Stra­ßen unse­rer Stadt wur­den sau­be­rer und wir haben einen wei­te­ren Schritt zu einer gepfleg­ten und lebens­wer­te­ren Stadt gemacht. Wir freu­en uns schon auf den nächs­ten Clean Up Day im nächs­ten Jahr!

Hafenmagazin DOCK über die Initiative Heimathafen

Die neue Aus­ga­be des Hafen­ma­ga­zins DOCK berich­tet über die Initia­ti­ve von Andre­as Koch und Flo­ri­an Eichen­mül­ler – die inte­gra­ti­ve Bil­dungs- und Bera­tungs­ein­rich­tung Heimathafen.

Die ehe­ma­li­ge Kolo­ni­al­wa­ren­hand­lung Schre­er in Dort­mund wird zu einem Bil­dungs- und Bera­tungs­zen­trum Hei­mat­ha­fen umge­baut. Die Grün­Bau gGmbH möch­te den Hei­mat­ha­fen im Jahr 2023 eröff­nen – mit mög­lichst viel mari­ti­mem Flair. Der Stif­tungs­vor­sit­zen­de ist nun auf der Suche nach Pri­vat­per­so­nen oder Unter­neh­men, die sich von Erin­ne­rungs­stü­cken tren­nen wollen.

Ihr könnt den gesam­ten Arti­kel hier lesen (in der zwei­ten Hälf­te der Seite).

Stadtteilzeitung über Care Leaver und Labsa

Wir freu­en uns, dass ein inter­es­san­ter Arti­kel über eines unse­rer Pro­jek­te – Care Lea­ver in der Union­vier­tel­zei­tung ver­öf­fent­licht wurde!

Der Arti­kel berich­tet über die Bedeu­tung des Pro­jekts für die Teil­neh­men­den und Organisator*innen. Im letz­ten Teil wird Lab­sa dar­ge­stellt – ein span­nen­des Thea­ter­pro­jekt, an dem sich vie­le Care Lea­ver beteiligen.

ACHTUNG! Die Email­adres­se auf der Sei­te 19 ist lei­der falsch. Wer Kon­takt auf­neh­men oder spen­den möch­te soll das unter carleaver@gruenbau-dortmund.de tun.

Den gan­zen Arti­kel zum nach­le­sen gibt es hier als PDF 57_u­nion­vier­tel­zei­tun­g__­Ca­re-Lea­ver 

Mehr Info zu Care Lea­ver und Lab­sa