Was bleibt vom 14. Hafenspaziergang?
Für uns sind es vor allem die Begegnungen, die Gespräche und die vielen Menschen, die diesen Tag mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Offenheit geprägt haben. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, hat der Heimathafen Nordstadt einmal mehr gezeigt, was entstehen kann, wenn unterschiedliche Menschen zusammenkommen, gemeinsam gestalten und ihre Perspektiven teilen.
Deshalb möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die diesen Tag möglich gemacht haben.
Ein besonderer Dank gilt der Gärtnerei Grünfrau, die mit frischem Gemüse aus eigenem Anbau vor Ort war, sowie der Fabric!, die mit ihren bunten Textilien und guter Laune das Programm bereichert haben. Die Teilnehmerinnen von Ladies First luden zum kreativen Gestalten von Taschen und Textilien ein und präsentierten ihre Arbeiten in einer beeindruckenden Modenschau.
Ebenso danken wir Claudia Dreysse und allen Beteiligten für die Ausstellung intuitiver Fotokunst, die in Zusammenarbeit mit Schulklassen, Konfirmand*innen und Ladies First entstanden ist. Die Ausstellung kann noch bis zum 11. September im Pferdestall des Heimathafen Nordstadt besucht werden.
Musikalisch wurde der Tag von den Vinyl-Sets unserer FLINTA-DJs* (Julia, Pamela, Ruth und Marie) und dem Konzert von STRANGER SOUND getragen. Besonders berührt hat uns die Wertschätzung, die den DJs von Besucher*innen entgegengebracht wurde. Die überreichten Blumen waren ein schönes Zeichen dafür, wie sehr Musik Menschen verbinden, Emotionen wecken und Gemeinschaft stiften kann.
Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an das Team des nansen für die enge Zusammenarbeit, das gemeinsame Denken und die gegenseitige Unterstützung. Viele der Angebote, die an diesem Tag sichtbar geworden sind, entstehen nur durch vertrauensvolle Kooperationen und die Bereitschaft, Verantwortung und Ideen miteinander zu teilen.
Eine Erkenntnis hat sich für uns an diesem Tag besonders bestätigt. Sie spielte auch in der Talkrunde „Port + Puls Kompakt“ im Lensing Media Port zum Thema „Hafen für alle“ eine zentrale Rolle, in welcher wir mit Vertreter*innen vom Speicher100 gesprochen haben: Solidarität, Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe brauchen Orte, an denen sie gelebt werden können.
Solche Orte entstehen nicht von selbst. Sie brauchen Menschen, die sie nutzen, gestalten und mit Leben füllen. Der Heimathafen Nordstadt möchte genau ein solcher Ort sein: ein Raum für Begegnung, Kultur, Austausch und gemeinsames Handeln. Ein Ort, an dem unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven nebeneinander Platz haben und neue Verbindungen entstehen können.
Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen erscheint uns das wichtiger denn je. Die vielen Begegnungen beim Hafenspaziergang haben gezeigt, dass Offenheit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Gestalten weiterhin einen hohen Wert haben. Darauf möchten wir aufbauen.
Passend dazu haben wir beim Hafenspaziergang auch wieder Unterschriften für die Dortmunder Erklärung (Dortmunder Erklärung | WeAct) gesammelt. Sie setzt sich für ein offenes, solidarisches und vielfältiges Dortmund ein und erinnert daran, dass unsere Stadt von den Menschen lebt, die sie gemeinsam gestalten.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und den Heimathafen Nordstadt zu dem machen, was er ist. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Projekte, Ideen und Begegnungen.







