Vom Widerstand lernen, dem Widerstand ein Zeichen setzen

Die Inter­na­tio­na­le För­der­klas­se des CJD Berufs­kol­legs hat sich mit der Geschich­te der Edel­weiß­pi­ra­ten beschäf­tigt – und ein Graf­fi­ti entwickelt.

 Zunächst tra­fen sich die 12 jun­gen Men­schen aus der För­der­klas­se in den Räum­lich­kei­ten von Adam‘s Cor­ner, um mit der Jour­na­lis­tin Sophie Schä­del über den Natio­nal­so­zia­lis­mus in Deutsch­land zu spre­chen. Sie berich­te­te schwer­punkt­mä­ßig von den Wider­stands­grup­pen der „Edel­weiß­pi­ra­ten“, Jugend­grup­pen, die ver­schie­de­ne Aktio­nen gegen die Nazis unternahmen.

 Der Work­shop war inter­ak­tiv gestal­tet, so dass die Jugend­li­chen auch von eige­nen Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­run­gen berich­ten konn­ten. Mit dem Erfah­rungs­schatz der Grup­pe konn­te dann erar­bei­tet wer­den, wie man in dis­kri­mi­nie­ren­den Situa­tio­nen reagie­ren kann.

 Die Grup­pe fuhr dann gemein­sam zur Bor­sigstra­ße, und traf sich dort mit Graf­fi­ti-Künst­ler Ste­vo. Gemein­sam wur­de dann eine Wand gestal­tet. Die Grup­pe ent­schied, dass der Slo­gan „Bor­sigstra­ße ist bunt“ die Wand zie­ren soll. An der Gestal­tung der Wand waren alle Jugend­li­chen betei­ligt. Gegen 13 Uhr war das Bild fer­tig­ge­stellt. Die Jugend­li­chen konn­ten zurück zur Schu­le fah­ren, ihr Werk bleibt.

 

Offene Impfaktion in der GrünBau Zentrale

Am 17.11. und 08.12. jeweils 9:00 – 15:00 Uhr kommt das mobi­le Impf­zen­trum der Stadt Dort­mund in die Grün­Bau Zen­tra­le in der Unnaer Stra­ße 44 (Hal­te­stel­le Bor­sig­platz) im Grü­nen Haus. Dort wer­den Erst- und Zweit­imp­fun­gen und ggf. auch Boos­ter­imp­fun­gen durch­ge­führt. Mit­zu­brin­gen sind Aus­weis­do­ku­ment, ggf. Kran­ken­kas­sen­kar­te und Impf­aus­weis. Zur Ver­fü­gung ste­hen die Imp­stof­fe Bio­n­tech, Moder­na sowie Johnson&Johnson.  Für jede frisch geimpf­te Per­son gibt es eine Wurst im Brötchen!

Zu Wer­be­we­cken gibt es Fly­er auf ver­schie­de­nen Spra­chen. Das Fly­er­pa­ket kann hier her­un­ter­ge­la­den werden.

Für Rück­fra­gen steht Andre­as Kas­t­ner zur Verfügung:
akastner[at]gruenbau-dortmund.de

Bild: pixabay.com

Care Leaver feiern Abschlüsse - erfolgreicher Start ins Berufsleben

Aus­bil­dungs- Stu­di­en- und Schul­ab­schlüs­se sind Mei­len­stei­ne im Leben eines jeden jun­gen Men­schen. Ganz beson­ders gilt das für soge­nann­te Care Lea­ver, jun­ge Men­schen, die sich unter­ein­an­der unter­stüt­zen, nach­dem sie aus den Hilfs­an­ge­bo­ten der Jugend­hil­fe aus­ge­schie­den sind.

2021 haben 16 jun­ge Care Lea­ver aus Dort­mund ihre Abschlüs­se erfolg­reich bestan­den. Jetzt fei­ern sie die­sen beson­de­ren Anlass vol­ler Freu­de, Stolz und Aner­ken­nung gemein­sam. „Ob Fliesenleger:in, Erzieher:in, Spezialist:in im Ein­zel­han­del oder im Lager, Sozialpädagog:in usw., die Grup­pe hat vie­le Talen­te, die sich im Grün­Bau-Pro­gramm ent­fal­ten konn­ten“, berich­tet For­tu­ne Walitza und Anna Buch­ta, die als päd­ago­gi­sche Fach­kraft die Grup­pe betreut.

Bei Grün­Bau fin­den Care Lea­ver eine star­ke Gemein­schaft und auf sie zuge­schnit­te­ne Mög­lich­kei­ten der För­de­rung. Das Team und die Grup­pe sind für für­ein­an­der da. „Die Abschlüs­se und Leis­tun­gen der Teilnehmer:innen sind ein tol­les Zeug­nis davon“, sagt Anna Buch­ta, eben­falls päd­ago­gi­sche Fachkraft.

 

Wei­te­re Infos zu dem Pro­gramm gibt es hier.

Transforming - Theaterprojekt für junge Menschen aus der LGBTQ-Community feiert Premiere.

Eine Grup­pe jun­ger Men­schen aus der LGBTQ Com­mu­ni­ty hat für das Grün­Bau-Pro­jekt: „Trans­forming“ eine thea­tra­le Per­for­mance ent­wi­ckelt. An die­sem Wochen­en­de wird sie erst­ma­lig gezeigt.

Am 24. Okto­ber um 16 Uhr fin­det das Pro­jekt Trans­forming sei­nen ers­ten Höhe­punkt. In der Jugend­kul­tur­werk­statt Nord, Lin­den­hors­ter Stra­ße 38. 44147 fin­det die Urauf­füh­rung statt. Ein zwei­ter Auf­füh­rungs­ter­min ist der 25. Okto­ber um 11 Uhr. Der Ein­tritt ist frei, eine Anmel­dung nicht not­wen­dig. Ein 3G-Nach­weis muss vor­han­den sein.

Das nun enden­de Pro­jekt bot den Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit der Ent­wick­lung und Arti­ku­la­ti­on der eige­nen Stim­me und Posi­ti­on inner­halb einer noch immer hete­ro­nor­ma­ti­ven Gesell­schaft. Die Teil­neh­men­den haben in Sto­ry­tel­lings, also per­sön­li­chen Geschich­ten und anhand von Foto­gra­phien ihre Kind­heit und Jugend auf­ge­ar­bei­tet. Im Mit­tel­punkt stan­den dabei Fra­gen des Beco­m­ing: Wie bin ich zu dem Men­schen gewor­den, der ich heu­te bin? Der freie Thea­ter­ma­cher Stef­fen Moor beglei­te­te die Teil­neh­men­den auf dem Weg von der Erzäh­lung zur Performance.

Im zwei­ten Teil erar­bei­te­ten die Teil­neh­men­den unter der Anlei­tung der Cho­reo­gra­fin Eli­sa Mar­schall Cho­reo­gra­phien des Wer­den und Sein. Dort lag der Fokus auf dem kör­per­li­chen Aus­druck. Die­se bei­den Ebe­nen, Kör­per und Stim­me, mün­den nun in einer öffent­li­chen Per­for­mance (Arbeits­ti­tel: „Trans­forming“), in der die Teil­neh­men­den ihre Arbeits­er­geb­nis­se auf­füh­ren und im thea­tra­len Raum zur Dis­kus­si­on stellen.

 

Bäume pflanzen und Hühner füttern - Ferienprogramm am Borsigplatz

WANN: 20. – 21. Okto­ber 202 1 | 10:00– 14:00 Uhr

WO: Gelän­de Lüt­gen­holz (Drei­eck am Boulevard)

Fami­li­en der Nord­stadt dür­fen sich auf beson­de­re Ange­bo­te in den Feri­en freu­en. Das Feri­en­pro­gramm wird vor allem natur­na­he Beschäf­ti­gun­gen an der fri­schen Luft beinhal­ten. Gemein­sam wer­den wir zu Gärtner*innen und pflan­zen Obst­bäu­me und Sträu­cher. Ein Besuch von Hüh­ner­hal­te­rin Leo­nie Höh­ne sorgt für span­nen­de Abwechs­lung. (Geträn­ke und Snacks inklusive)

 

Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Teil­nah­me für Kin­der zwi­schen 7 und 15 Jah­ren aus dem Quar­tier. Teil­nah­me nur mit ver­bind­li­cher Anmel­dung. Anmel­de­un­ter­la­gen und wei­te­re Infos per Mail bei kkwiring@gruenbau-dortmund.de oder tele­fo­nisch unter 0231 226160–43 anfordern.

Für das Pro­gramm gel­ten die aktu­el­len Coro­na-Rege­lun­gen des Lan­des NRW. Wir behal­ten uns vor, das Pro­gramm an sich ändern­de Coro­na-Rege­lun­gen anzu­pas­sen. Bei unzu­rei­chen­den Anmel­dung wird das Pro­gramm abgesagt.

 

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Viva­west Stif­tung gGmbH www.vivawest.de

Katha­ri­na Kwi­ring | Grün­Bau gGmbH
Adres­se: Unnaer Stra­ße 44 | 44145 Dortmund
Tele­fon: 0231 226160–43
E‑Mail: kkwiring@gruenbau-dortmund.de

Spiel, Spaß und Andrang beim Claro4Kids

Das jähr­li­che Kin­der­fest am Cla­ren­berg bot am Sams­tag wie­der ein fami­li­en­freund­li­ches Pro­gramm. Die Reso­nanz war gewaltig.

Eine Bas­tel­sta­ti­on, ein Renn­si­mu­la­tor, ein Sport­park­our und man­ches mehr lock­ten am Sams­tag auf den Platz im Hör­der Süden. Eine Musik­a­nalage sowie das Kin­der­lie­der­duo „Earp-Witt“ sorg­ten für die pas­sen­de Beschal­lung und dafür, dass Inter­es­sier­te das Fest schon aus der Ent­fer­nung wahr­neh­men konn­ten. Ein­ge­la­den hat­ten neben der Grün­Bau, die Jugend­frei­zeit­stät­te Hör­de und das loka­le Fami­li­en­bü­ro. Die Orga­ni­sa­ti­on wur­de von den jewei­li­gen Teams aber auch von Frei­weil­li­gen und Teil­neh­men­den der Jugend­kul­tur­werk­statt über­nom­men. Dass die Ver­an­stal­tung so gut besucht wer­den soll­te, hat­te im Vor­feld nie­mand erwartet.

Eine lan­ge Schlan­ge bil­de­te sich Sams­tag­mit­tag vor dem abge­sperr­ten Bereich auf dem Cla­ren­berg­platz. Nach­dem das Fest im letz­ten Jahr pan­de­mie­be­dingt aus­fal­len muss­te, konn­te die­ses Jahr unter Auf­la­gen wie­der gefei­ert wer­den. Dazu gehör­te auch eine Anmel­dung der Kin­der. „Wir hat­ten zunächst 80 Anmel­de­bö­gen gedruckt. Die haben nicht mal eine Stun­de gereicht“, berich­tet Nina Sexau­er von der Jugend­kul­tur­werk­statt der Grün­Bau gGmbH. Über den Nach­mit­tag ver­teilt kamen über 200 Kin­der um bei bes­tem Wet­ter an dem Fest teilzunehmen.

Die Auf­la­gen haben dem Fest kein biss­chen gescha­det. Die erst­ma­li­ge Abgren­zung des Fest­be­rei­ches sorg­te dafür, dass Eltern meist am Ran­de blie­ben und der Platz den Kin­dern gehör­te. Die Ver­pfle­gung muss­te die­ses Jahr aller­dings in Form von Lunch­pa­ke­ten gesche­hen. „Natür­lich wün­schen wir uns im nächs­ten Jahr zum alt­be­währ­ten Kon­zept eines offe­nen Fes­tes zurück­keh­ren zu kön­nen. Aber erst­mal sind wir froh, dass die­ser Tag so erfolg­reich statt­fin­den konn­te“, resü­miert Nina Sexauer.

Dein Vormund ist an deiner Seite! - Neues Video mit Beteiligung der Care Leaver

Das Care Lea­ver Pro­jekt der Grün­Bau gGmbH hat sich beim Bun­des­fo­rum Vormundschaft/Pflegschaft an einem Video über die Bedeu­tung von Vor­mund­schaf­ten betei­ligt. Unter ande­rem erklärt hier Ali, aus Dort­mund, wobei ihm ein Vor­mund als jun­ger Geflüch­te­ter in der Jugend­hil­fe gehol­fen hat, was ihm viel­leicht auch gefehlt hat.

Das Video und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Sei­te des Bun­des­fo­rums Vor­mund­schaft.

 

Bild: Screen­shot von vimeo.com

Erinnerung an einen Standhaften: Kurt-Piehl-Platz eingeweiht

Westphal, Butschkau, Rosdenbaum Birnitzer und Koch vor dem Schild

Es fing an mit einer inof­fi­zi­el­len Platz­um­be­nen­nung und endet mit einer offi­zi­el­len: Nach­dem Akti­ve der Mean Streets Anti­fa im Janu­ar 2020 den bis dato namen­lo­sen Platz im Quar­tier Brun­nen­stra­ße in Kurt-Piehl-Platz umbe­nannt hat­ten, folg­te nun die offi­zi­el­le Benen­nung des Plat­zes. Der nun dau­er­haft beschil­der­te Platz hält die Erin­ne­rung an den Dort­mun­der Edel­weiß­pi­ra­ten Kurt Piehl wach.

Piehl hat­te sich im Drit­ten Reich gewei­gert, sei­nen Lebens­stil dem Natio­nal­so­zia­lis­mus anzu­pas­sen und muss­te sich dafür immer wie­der Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit gewalt­tä­ti­gen Faschis­ten lie­fern. Er über­leb­te die Nazi­zeit. Sein Enga­ge­ment und sein ent­schlos­se­nes Nie Wie­der hielt er im Nach­kriegs­deutsch­land auf­recht, indem er als Autor und Refe­rent die Erfah­run­gen der NS-Zeit am Leben hielt.

Rund 100 Gäs­te waren gekom­men um die Umbe­nen­nung des klei­nen Plat­zes an der Flens­bur­ger Stra­ße Ecke Brun­nen­stra­ße mit­zu­er­le­ben. Bei bes­tem Wet­ter lausch­ten die Zuschauer:innen Reden von Mir­ja Düwel (AWO), Andre­as Koch (Grün­Bau gGmbH), der Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Han­nah Rosen­baum sowie dem Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Dort­mund Tho­mas West­phal. Grün­Bau und AWO hat­ten die For­de­rung der Antifaschist:innen nach einem Kurt-Piehl-Platz in Antrags­form gebracht und an die Bezirks­ver­tre­tung weitergegeben.

Andre­as Koch beton­te die bemer­kens­wer­te Koope­ra­ti­on: „Qua­si in Rekord­zeit ist aus der Idee Wirk­lich­keit gewor­den.“ West­phal und die Cou­si­ne von Kurt Piehl und Ehren­gäs­tin Mag­da­le­ne Bir­nit­zer ent­hüll­ten im Anschluss das Platz­schild. Zum Aus­klang wür­dig­ten Pau­la Stöck­mann und Hen­drik Becker vom Thea­ter Löwen­herz aus Bochum das Wir­ken Kurt Piehls in einer sze­ni­schen Lesung.

Im Rah­men eines LWL-Pro­jek­tes wird Grün­Bau die Sicht­bar­keit der Edel­weiß­pi­ra­ten im Dort­mun­der Stadt­bild auch an ande­ren Orten her­stel­len. Jugend­li­che wer­den gemein­sam mit Grafiti-Künster:innen aus­ge­wähl­te Flä­chen dem­entspre­chend gestalten.

Ein Bericht von der Umbe­nen­nung fin­det sich übri­gens auch als zwei­ter Bei­trag in der Lokal­zeit Dort­mund wie­der. Westphal, Butschkau, Rosdenbaum Birnitzer und Koch vor dem Schild

Die Vielfalt urbaner Gärten mit dem Rad erkunden

Wie funk­tio­nie­ren städ­ti­sche Gär­ten und was macht sie beson­ders? Die Ant­wort auf die­se Fra­gen kön­nen Inter­es­sier­te im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes erfah­ren, denn die Natur und Umwelt­schutz­aka­de­mie (NUA NRW), der Ernäh­rungs­rat Dort­mund und die Stadt Dort­mund bie­ten eine Radex­kur­si­on zu den viel­fäl­ti­gen Pro­jek­ten im Dort­mun­der Stadt­ge­biet an. Dabei führt die Tour auch in zwei Gär­ten der Grün­Bau gGmbH. Im Viva­west Mie­ter­gar­ten Lüt­gen­holz und im Pro­jekt Quer­beet in Hör­de zei­gen die Mitarbeter:innen von Grün­Bau, wel­che Wege sie gefun­den haben, im städ­ti­schen Umfeld, Erho­lungs­raum aber auch Nutz­flä­che zu schaf­fen. Am Don­ners­tag, 26. August 2021, 9:00 bis ca. 17:00 Uhr führt die Tour von Der­ne nach Hör­de. Alle Infos gibt es im Flyer.

Djelem, Djelem geht mit buntem Programm in die achte Runde

Vom 21. bis zum 29. August bie­tet das Fes­ti­val Ein­bli­cke in die Viel­sei­tig­keit der Roma-Kul­tur. Fil­me, Work­shops, Dis­kus­si­ons­run­den, Kon­zer­te und eine Tagung bie­ten Zuschauer:innen ganz unter­schied­li­che Ansät­ze sich mit dem Kul­tur­gut aber auch der Situa­ti­on der Roma-Comu­ni­ty zu befas­sen. DIe Grün­Bau gGmbH ist stolz auch in die­sem Jahr an drei Pro­gramm­punk­ten betei­ligt zu sein:

Aktiv&Fit: Die Sport- und Frei­zeit­an­ge­bo­te von Grün­Bau zum Ausprobieren
Frei­tag, 27.08.2021 14–17 Uhr – Dietrich-Keuning-Haus
Dem Bewe­gungs­drang von Kin­dern aus der Nord­stadt, ins­be­son­de­re Rom*nja einen Rah­men geben – Die­sen Auf­trag erfüllt die Grün­Bau gGmbH mit ver­schie­de­nen Sport und Frei­zeit­an­ge­bo­ten. Im Rah­men von Dje­lem, Dje­lem wird eine Aus­wahl der Mög­lich­kei­ten von pro­fes­sio­nel­len Trainer*innen erleb­bar gemacht. Kin­dern jeden Hin­ter­grunds kön­nen sich hier testen.

Con­tem­pora­ry Past
Sams­tag, 28.08.2021 18 Uhr – Kino im U
Der Doku­men­tar­film „Con­tem­pora­ry Past – Die Gegen­wart der Ver­gan­gen­heit“ (2020) beglei­tet eine Grup­pe jun­ger Men­schen aus Rumä­ni­en, Polen und Deutsch­land auf eine Fahrt zur Gedenk­stät­te Buchen­wald. In die­sem Bericht ent­fal­ten sich Per­spek­ti­ven euro­päi­scher Roma zur Zeit des zwei­ten Welt­krie­ges und heute.

Dis­kus­si­ons­run­de: Wer zeugt für die Zeug*innen?
Sams­tag 28.08.2021 19.30 Uhr – Kino im U
Die Ära der Zeitzeug*innen, die vom Natio­nal­so­zia­lis­mus berich­ten, neigt sich dem Ende zu. Im Rah­men der Dis­kus­si­ons­run­de spre­chen Petra Rosen­berg (ange­fragt), die lei­ten­de Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des Deut­scher Sin­ti und Roma Ber­lin-Bran­den­burg und Kamil Majchrzak, Fil­me­ma­cher über die Zeug*innenschaft der Zukunft. Bei­de sind Kin­der von Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes und wer­den aus ihrer Erin­ne­rungs­ar­beit berichten.

Das gesam­te Pro­gramm kann dem Fly­er ent­nom­men werden.